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Geschäftsfrau mit Brille und schulterlangen braunem Haar im Vordergrund schaut in die Kamera, im Hintergrund Büroteam

Auch bei Frauen gilt: Eine tiefere Stimme wird mit Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit assoziiert.
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Do. 13. Dezember 2012

Chef ist der/die mit der tiefen Stimme

Egal welches Geschlecht: Geht es um die Besetzung einer Führungsposition, bevorzugen Männer und Frauen gleichermaßen Personen mit tiefen, männlichen Stimmen. Dies gilt auch für den Fall, dass eine traditionell von Frauen besetzte Führungsposition zu vergeben ist, berichten US-amerikanische Forscher.

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Geht es um männliche Führungskräfte werden einer tiefen Stimmlage Eigenschaften wie Integrität, Stärke und Kompetenz zugeordnet, schreiben die Forscher in der Online-Fachzeitschrift PLoS One. Auch bei Frauen gilt: Eine tiefere Stimme wird mit Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit assoziiert. Interessanterweise gelte dies nicht nur für Positionen, die als eher männliche Domäne angesehen werden, so die Forscher. Auch in Bereichen, in denen Führungspositionen in der Regel von Frauen besetzt werden oder die dem Bild von Frauen als Hauptverantwortliche für Familie und Kinder entsprechen, werden tiefere Stimmen bevorzugt, so zum Beispiel als Vorsitzende der Elternvertreter im schulischen Bereich.

Oft seien wir uns gar nicht darüber im Klaren, wie unsere Biologie die Entscheidungen, die wir treffen, beeinflusse, so einer der Autoren, Casey Klofstad. Neben dem Gefühl, dass mit einer tieferen Stimmlage automatisch auch bessere Chef-Attribute verknüpft sind, könnte die Bevorzugung von männlichen Frauenstimmen für Führungspositionen auch mit einem weiteren Aspekt zu tun haben: Weibliche Stimmen werden mit dem Alter tiefer und einer älteren Frau werde vielleicht instinktiv mehr Erfahrung zugesprochen, so eine mögliche Erklärung.

HH

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