Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses In 21 Minuten zum Eheglück

Aktuelles

Älteres lachendes Paar vor Schneelandschaft

Wer eine lange, erfüllte Beziehung führen möchte, sollte sich wenigstens dreimal im Jahr in die Rolle des Partners versetzen - und zwar schriftlich.
© goodluz - Fotolia

Do. 07. Februar 2013

In 21 Minuten zum Eheglück

Wer schwer verliebt ist, schwebt auf Wolke 7 - ein Zustand, der leider nicht ewig hält. Im Alltag angekommen, schleicht sich bei vielen Paaren nach und nach Unzufriedenheit ein. Doch schon mit einem geringen Aufwand ließe sich dies verhindern, so die Erkenntnisse US-amerikanischer Psychologen.

Dazu reiche es aus, dass die Ehepartner dreimal im Jahr sieben Minuten die Perspektiven wechselten – und zwar in Schriftform. Diese kurzen Schreibinterventionen können demnach helfen, einen objektiveren Blick auf eheliche Konflikte zu bekommen, berichten die Psychologen der Northwestern University in Illinois. Und dies scheint dem Eheglück besonders gut zu tun, so das Fazit von Eli Finkel, Hauptautor der Studie.

Anzeige

Für die Untersuchung hatten 120 Paare über zwei Jahre hinweg alle vier Monate Fragen zu ihrem Eheleben beantwortet – zur ihrer Zufriedenheit in der Partnerschaft, zu Liebe, Intimität, Vertrauen, Leidenschaft und Sex. Zudem sollten sie anhand von Fakten auflisten, was in den vergangenen vier Monaten zu den stärksten Meinungsverschiedenheiten geführt hatte. Die Hälfte der Paare sollte zusätzlich die jüngste Meinungsverschiedenheit mit ihrem Gatten ins Visier nehmen und sie aus der Perspektive eines neutralen Dritten betrachten, der für alle Beteiligten das Beste will.

In beiden Gruppen sank die Ehezufriedenheit im Verlauf von einem Jahr ab. Doch bei jenen, die ihre Konflikte im Folgejahr von einem neutralen Standpunkt aus betrachteten, wurde dies wieder rückgängig gemacht. "Dieser Effekt zeigte sich nicht nur für die Ehezufriedenheit, sondern trat auch in anderen Bereichen, wie Leidenschaft und sexuellem Verlangen, zutage", sagt Finkel. Wie lange die Paare miteinander verheiratet waren, habe für die Ergebnisse im Übrigen keine Rolle gespielt, so Finkel.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Mehr Sport - mehr Sperma

Eine gewisse Art von Training wirkt sich besonders positiv aus.

Passivrauch macht Haustiere krank

Auch bei Hund, Katze & Co. steigt das Risiko für Krebs und andere Krankheiten.

Schützt Sonnenlicht vor Kurzsichtigkeit?

UV-B-Strahlung hat offenbar eine positive Wirkung auf die Sehkraft.

Schnabeltier-Gift zur Diabetes-Therapie?

Im Gift der Tiere ist ein Hormon enthalten, Diabetikern helfen könnte.

Frauen und Männer sehen unterschiedlich

Gesichter nehmen Frauen anders wahr als Männer, wie eine neue Studie zeigt.

Zahl der Viren ist viel größer als gedacht

Das geht aus einer Studie mit Spinnen, Käfern und anderen Insekten hervor.

Wer kreativ ist, fühlt sich besser

Malen, Stricken, Verse dichten, Musizieren - all das steigert das Wohlbefinden.

Bei Nies-Attacken die Mitmenschen schützen

US-Forscher stellten drei verschiedene Methoden auf dem Prüfstand.

Macho-Männer sind eher depressiv

Einige männliche Eigenschaften schaden der Psyche offenbar besonders.

Kurkuma: Ähnliche Wirkung wie Kortison

Ein Stoff, der in dem Gewürz enthalten ist, wirkt entzündungshemmend.

Späte Mutterschaft hält geistig fit

Das Gehirn profitiert, wenn eine Frau nach dem 35. Lebensjahr schwanger wird.

Forscher entdecken Struwwelpeter-Gene

Betroffene haben sehr krause und störrische Haare, die sich nicht bändigen lassen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen