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Junge Frau mit Rucksack und Tablet-Computer in der Wildnis.

Bei vielen Arbeitnehmern verlangt der Chef, dass sie auch im Urlaub online sind.
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Mo. 26. August 2013

Urlaub: Job verfolgt viele bis in die Berge

Urlaub = Erholung? Denkste! Vor allem jüngere Berufstätige können sich in ihrem Urlaub gedanklich nicht vom Job verabschieden. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK.

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Fast jeder fünfte Arbeitnehmer (18 Prozent) zwischen 30 und 44 Jahren erholte sich in den Ferien nicht gut. Vor allem Frauen verfolgten die Belastungen bis in die Freizeit. Die größte Erholung im Sommerurlaub hatten ältere Menschen über 60 Jahre. In dieser Altersgruppe sagten nur acht Prozent der Befragten, sie hätten sich in diesem Jahr weniger gut oder überhaupt nicht erholt. Hauptgrund: Mehr als jeder zweite Urlauber mit einer schlechten Erholung konnte nach eigenen Angaben nicht vom Job abschalten. Kein Wunder, denn 13 Prozent der Befragten mussten für ihren Arbeitgeber über Handy oder das Internet erreichbar sein.

Die Umfrage belegt jedoch, wie wichtig der Wegfall der beruflichen Belastung für die Erholung ist. 64 Prozent der gut erholten Urlauber gaben an, der Hauptgrund sei der fehlende Arbeitsstress gewesen. Bei den 30- bis 44-Jährigen nannten sogar 76 Prozent der Befragten diesen Grund. Am wichtigsten sind den Urlaubern Sonne und Natur sowie Zeit mit der Familie. Dies nannten 82 Prozent sowie 71 aller Befragten. Fast jeder Dritte erklärte, der Verzicht auf Handy oder Internet hätte besonders zur Erholung beigetragen.

RF

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