Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Brokkoli-Sprossen vertreiben Luft-Gifte

Aktuelles

Brokkoli-Röschen und -Sprossen

Brokkoli-Sprossen sind in der Lage, Luftschadstoffe aus dem Körper zu schleusen.
© Corinna Gissemann - Fotolia

Mi. 18. Juni 2014

Brokkoli-Sprossen verbannen Luft-Gifte aus dem Körper

In vielen Regionen der Erde ist saubere Luft Mangelware. Um negativen Folgen für die Gesundheit vorzubeugen, könnte es den dort lebenden Menschen helfen, täglich ein Mixgetränk aus Brokkoli-Sprossen zu trinken, wie ein Wissenschaftler-Team aus den USA und China jetzt berichten.

Anzeige

Eine halbe Tasse dieses Getränks, was etwa 125 Millilitern entspricht, begünstigt neuen Forschungsergebnissen zufolge die Ausscheidung bestimmter Luftschadstoffe aus dem Körper, die sich dort durch das Einatmen ansammeln können. Benzole, die als krebserregend gelten, und Acrolein, das die Lunge reizt, könnten mit Brokkoli-Unterstützung schneller, in größeren Mengen und dauerhafter den Körper verlassen, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift Cancer Prevention Research. Dies zeigten die Auswertungen von Urin- und Blutwerten chinesischer Studienteilnehmer, die in einer Region mit starker Luftverschmutzung lebten und das Getränk über zwölf Wochen täglich zu sich genommen hatten. Das Rezept für das Wundermittel: Wasser, Ananas- und Limonensaft plus eine Einheit gefriergetrocknetes Brokkoli-Sprossen-Pulver.

Mit einem echten Wunder hat das Forschungsergebnis jedoch wohl weniger zu tun. Aus früheren Studien sei bereits hervorgegangen, dass eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Kreuzblütengewächsen, zu denen auch der Brokkoli gehört, die Gefahr für chronisch degenerative Krankheiten, Krebs eingeschlossen, verringern könne, so die Wissenschaftler. Brokkoli-Sprossen enthalten das Senföl-Glykosid Glucoraphanin, aus dem Sulforaphan entsteht, wenn die Sprossen gekaut oder als Getränk konsumiert werden. Diese Substanz wiederum verbessere die Fähigkeit des Körpers, die genannten Luftschadstoffe aus dem Körper zu verbannen, schreiben die Forscher. Aus Tierversuchen seien zudem seine krebsvorbeugenden Eigenschaften bekannt.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Schmalere Becken durch Kaiserschnitt?

Durch die moderne Medizin verändert sich der Körper der Frau.

Mehr Sport - mehr Sperma

Eine gewisse Art von Training wirkt sich besonders positiv aus.

Passivrauch macht Haustiere krank

Auch bei Hund, Katze & Co. steigt das Risiko für Krebs und andere Krankheiten.

Schützt Sonnenlicht vor Kurzsichtigkeit?

UV-B-Strahlung hat offenbar eine positive Wirkung auf die Sehkraft.

Schnabeltier-Gift zur Diabetes-Therapie?

Im Gift der Tiere ist ein Hormon enthalten, Diabetikern helfen könnte.

Frauen und Männer sehen unterschiedlich

Gesichter nehmen Frauen anders wahr als Männer, wie eine neue Studie zeigt.

Zahl der Viren ist viel größer als gedacht

Das geht aus einer Studie mit Spinnen, Käfern und anderen Insekten hervor.

Wer kreativ ist, fühlt sich besser

Malen, Stricken, Verse dichten, Musizieren - all das steigert das Wohlbefinden.

Bei Nies-Attacken die Mitmenschen schützen

US-Forscher stellten drei verschiedene Methoden auf dem Prüfstand.

Macho-Männer sind eher depressiv

Einige männliche Eigenschaften schaden der Psyche offenbar besonders.

Kurkuma: Ähnliche Wirkung wie Kortison

Ein Stoff, der in dem Gewürz enthalten ist, wirkt entzündungshemmend.

Späte Mutterschaft hält geistig fit

Das Gehirn profitiert, wenn eine Frau nach dem 35. Lebensjahr schwanger wird.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen