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2 ca. 12-jährige Mädchen, auf dem Bauch auf dem Boden liegend, beim Zocken mit Konsolen

Das "Zocken" von Videospielen hat einen schlechten Ruf. Dabei kann es eine durchaus sinnvolle Freizeitbeschäftigung sein.
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Di. 05. August 2014

Videospiele: Kurzes "Zocken" tut Kindern gut

Videospiele werden für alle möglichen negativen Einflüsse auf "die Jugend" verantwortlich gemacht. Aber vielleicht stimmt dieses Vorurteil gar nicht. Eine britische Studie fand eher das Gegenteil – sofern die Spielzeit im Rahmen bleibt.

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Die magische Grenze liegt demnach bei etwa 60 Minuten: Kinder und Jugendliche, die sich unter einer Stunde pro Tag mit Videospielen beschäftigten, waren ausgeglichener und kamen besser mit ihren Mitmenschen klar als Altersgenossen, die nie oder mehr als drei Stunden pro Tag spielten. Das schreiben die Wissenschaftler aus Oxford in der Kinderheilkunde-Fachzeitschrift Pediatrics. Für junge Leute, die zwischen einer und drei Stunden "zockten", fanden die Briten weder positive noch negative Auswirkungen. Die Forscher räumen jedoch ein, dass der Spiele-Effekt relativ gering ist im Vergleich zu nachhaltigeren Faktoren wie eine intakte Familie, festen Bindungen zu Freunden und finanzieller Sicherheit.

Studienautor Dr Andrew Przybylski sagt: "Dieser recht kleine positive Einfluss, den wir für moderates Spielen gefunden haben, zeigt, dass elektronische Spiele allein nicht dazu in der Lage sind, Kindern bei ihrer Entwicklung in dieser zunehmend digitalen Welt zu helfen." Er vermutet, dass überhaupt nur einige wenige Action-Spiele solche wünschenswerten Auswirkungen haben. Weitere Studien müssten nun klären, welche genauen Eigenschaften der Videospiele es sind, die für die positiven oder negativen Wirkungen bei Kindern und Jugendlichen sorgen. An der Studie nahmen knapp 5.000 junge Menschen zwischen 10 und 15 Jahren teil, jeweils 50 Prozent Mädchen und Jungen. Drei Viertel davon nutzten die Videospiele täglich.

RF

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