Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Kinderzeichnung sagt Intelligenz voraus

Aktuelles

Kinderzeichnungen zur Studie

Dies sind einige der Kinderzeichnungen aus der Studie. Erzielte Punktzahlen (von links nach rechts): Oben: 6, 10, 6. Unten: 6, 10, 7.
© Twins Early Development Study, King's College London

Mi. 20. August 2014

Kinderzeichnung sagt Intelligenz voraus

Forscher des King's College in London haben gezeigt, dass sich durch die Art, wie Kinder zeichnen, nicht nur deren aktuelle Intelligenz bestimmten lässt. Ein einfacher Zeichentest gibt auch Hinweise auf die Intelligenz in Jugendjahren.

Anzeige

Bei dem Zeichentest fertigten Vierjährige eine Zeichnung von einem Kind an. Anschließend wurde die Zeichnung mit Punkten zwischen 0 und 12 bewertet. Je realistischer die Zeichnung war – also je mehr wichtige Körperteile wie Kopf, Augen, Nase, Mund, Ohren, Haar, Rumpf oder Arme vorhanden waren –, desto höher war die Punktzahl. Eine Zeichnung mit zwei Armen, zwei Beinen, dem Rumpf, dem Kopf, aber ohne Gesichtsmerkmale brachte beispielsweise 4 Punkte. Dieser Kinderzeichnungs-Test wurde bereits in den Zwanzigerjahren entwickelt, um die Intelligenz von Kindern abzuschätzen. Je höher die Punktzahl, desto höher die Intelligenz des Kindes.

In einer aktuellen Studie prüften die Forscher nun, wie es um die Intelligenz zehn Jahre nach dem Test bestellt war. Studienleiterin Dr. Rosalind Arden erklärt: "Wir erwarteten einen Zusammenhang zwischen der Intelligenz und dem Testergebnis für die Vierjährigen. Uns überraschte, dass der Zusammenhang auch mit 14 Jahren immer noch stimmte." Eltern bräuchten sich nun allerdings keine Gedanken zu machen, wenn ihr Kind kein Talent fürs Zeichnen besitzt. Die Fähigkeit gut zu malen, sei keine Voraussetzung für Intelligenz. Es gebe unzählige Faktoren, wie genetische Veranlagung und Erziehung, die die Intelligenz in späteren Jahren prägten.

JW/FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Mehr Sport - mehr Sperma

Eine gewisse Art von Training wirkt sich besonders positiv aus.

Passivrauch macht Haustiere krank

Auch bei Hund, Katze & Co. steigt das Risiko für Krebs und andere Krankheiten.

Schützt Sonnenlicht vor Kurzsichtigkeit?

UV-B-Strahlung hat offenbar eine positive Wirkung auf die Sehkraft.

Schnabeltier-Gift zur Diabetes-Therapie?

Im Gift der Tiere ist ein Hormon enthalten, Diabetikern helfen könnte.

Frauen und Männer sehen unterschiedlich

Gesichter nehmen Frauen anders wahr als Männer, wie eine neue Studie zeigt.

Zahl der Viren ist viel größer als gedacht

Das geht aus einer Studie mit Spinnen, Käfern und anderen Insekten hervor.

Wer kreativ ist, fühlt sich besser

Malen, Stricken, Verse dichten, Musizieren - all das steigert das Wohlbefinden.

Bei Nies-Attacken die Mitmenschen schützen

US-Forscher stellten drei verschiedene Methoden auf dem Prüfstand.

Macho-Männer sind eher depressiv

Einige männliche Eigenschaften schaden der Psyche offenbar besonders.

Kurkuma: Ähnliche Wirkung wie Kortison

Ein Stoff, der in dem Gewürz enthalten ist, wirkt entzündungshemmend.

Späte Mutterschaft hält geistig fit

Das Gehirn profitiert, wenn eine Frau nach dem 35. Lebensjahr schwanger wird.

Forscher entdecken Struwwelpeter-Gene

Betroffene haben sehr krause und störrische Haare, die sich nicht bändigen lassen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen