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Junge Frau am Computer geht spät zu Bett und gähnt.

Teenager finden oft abends kein Ende. Alles ist interessanter als ins Bett zu gehen.
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Mo. 05. Oktober 2015

Teenager: Spät zu Bett macht fett

Selbst zu Schulzeiten gehen Teenager oft erst spät ins Bett. Das macht sie nicht nur am nächsten Tag im Unterricht müde und unaufmerksam, es macht auch dick. Das sagen US-Wissenschaftler, die Daten von über 3.000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter die Lupe genommen hatten.

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Die Studie zeigt, dass Teenager, die wochentags erst sehr spät ins Bett finden, einen höheren Body-Mass-Index (BMI) aufweisen als Altersgenossen, die zeitiger schlafen gehen. Jede zusätzliche Stunde, die sie durchschnittlich später im Bett waren, erhöhte ihren BMI im Laufe der Studiendauer von fünf Jahren um 2,1 kg/m2. Dabei spielte es keine Rolle, wie viele Stunden die Jugendlichen insgesamt schliefen. Auch sportliche Aktivitäten oder die Zahl der Stunden, die sie täglich vor dem Fernseher verbrachten, milderte den Zusammenhang von Bettzeit und BMI nicht, schreiben die Forscher im Fachjournal Sleep.

"Diese Ergebnisse sind wichtig in der Frage, wie man Gewichtsprobleme bei Jugendlichen im Übergang zum Erwachsenenalter behandeln kann", sagt die Studienautorin Lauren Asarnow. Sie ist Doktorandin an der Golden Bear Sleep and Mood Research Clinic der Universität Berkeley in Kalifornien. Asanow hebt hervor, dass es dabei offenbar besonders auf die Zubettgehzeit und nicht auf die Gesamtschlafdauer ankomme. Ein Ergebnis, dass die Studienautoren selbst überrascht hatte. Experten empfehlen Jugendlichen, etwa neun Stunden pro Nacht zu schlafen, um gesund zu bleiben und am nächsten Tag ausgeruht zu sein.

RF

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