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Fast jeder spricht auf den Niedlichkeitsfaktor von Babys an.

Unwiderstehlich süß, oder?
© Oksana Kuzmina - Fotolia.com

Mi. 08. Juni 2016

Babys sehen nicht nur niedlich aus – alles an ihnen ist süß

Egal ob Mann oder Frau, mit Kind oder ohne: Fast jeder spricht auf den Niedlichkeitsfaktor von Babys an. Eine britische Studie belegt nun, dass dies nicht nur mit dem Aussehen der Kleinen zu tun hat. Die Niedlichkeit von Babys spricht vielmehr alle Sinne an – und diese Reize gehen direkt ins Gehirn.

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Natürlich gibt es auch Gerüche, die nicht so niedlich sind. Und – Hand aufs Herz – wenn Babys lachen sind sie süß, beim Schreien sieht es aber schon ganz anders aus. Doch wenn Babys ihren ganzen Charme in die Waagschale werfen, sind sie für die meisten Menschen unwiderstehlich. Das liegt nicht nur daran, dass sie mit ihren großen Augen, Pausbäckchen und der Stupsnase dem Kindchen-Schema entsprechen und einfach süß aussehen. Alles an ihnen ist niedlich - vom typischen Babygeruch, über ihr ansteckendes Lachen bis hin zur weichen Baby-Haut. Wie Psychiater der Oxford University im Fachblatt Trends in Cognitive Sciences berichten, tragen alle diese Eigenschaften zum Niedlichkeitsfaktor von Babys bei und lösen bei Erwachsenen das Gefühl aus, sich um das kleine Wesen kümmern zu müssen. Dies sei lebensnotwendig, denn Babys seien auf die ständige Aufmerksamkeit von Erwachsenen angewiesen, um zu überleben und zu gedeihen, so die Forscher.

In einer Analyse der bisherigen Forschungsarbeiten zu dem Thema waren sie der Frage nachgegangen, wie sich niedliche Babys und Tiere auf das Gehirn auswirken. Sie fanden heraus, dass Niedlichkeit die Reaktion der Eltern beeinflusst, indem sie zunächst eine schnelle Nervenaktivität fördert, der eine langsamere Verarbeitung in großen Hirnnetzwerken folgt. Diese seien auch am Spielen, Einfühlungsvermögen und möglicherweise an moralischen Gefühlen höherer Ordnung beteiligt, so die Forscher. Ihre Studie zeige, dass das fürsorgliche Verhalten von Eltern nicht nur auf Instinkten beruhe, sagt Professor Morten Kringelbach. Fürsorge beinhalte vielmehr eine komplexe Choreographie von langsamen, vorsichtigen, bewussten und lang-anhaltendem prosozialen Verhaltensweisen, die wichtige Lustzentren im Gehirn ansprächen, die auch beim Essen und Musikhören involviert seien und immer mit angenehmen Erfahrungen zusammenhingen.

HH

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