Sie sind in: Startseite Aktuelles Kurioses Facebook und Suchtstoffe

Aktuelles

Rauchende Jugendliche, Facebook, Suchtstoffe

Jugendliche Facebook-Nutzer rauchen fünfmal häufiger als Altersgenossen, die sich ihre Zeit nicht im Internet vertreiben.
© DAK/Wigger

Do. 25. August 2011

Facebook-Teenies rauchen eher und trinken eher Alkohol

Jugendliche, die Facebook und Co. nutzen, trinken mehr Alkohol und rauchen häufiger Zigaretten und Haschisch als Teens, die keine Zeit in sozialen Netzwerken verbringen. So die Ergebnisse einer US-amerikanischen Umfrage.

Mehr als 1000 Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren wurden in der Erhebung zur Nutzung von sozialen Netzwerken im Internet und zum Konsum von Suchtsstoffen befragt. An einem gewöhnlichen Tag besuchten demnach 70 Prozent von ihnen Facebook und Co. Sowohl Alkohol-, Tabak- als auch Haschisch-Konsum war bei den Facebook-Nutzern deutlich verbreiteter. Facebook-Teenies berichteten dreimal häufiger, Alkohol zu trinken, fünfmal häufiger Zigaretten zu rauchen und gaben doppelt so häufig an, Haschisch zu konsumieren.

Anzeige

Die Autoren der Umfrage äußerten sich alarmiert: Die Welt des Internets setze die Jugendlichen einem erhöhten Risiko für Suchtstoffe aus. Die Erhebung zeige weiterhin, dass die Hälfte der Teenies, die soziale Netzwerke nutze, dort Gleichaltrige sähe, die betrunken seien oder Drogen nähmen. Allerdings kann die Umfrage keinen Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang liefern. In Auftrag gegeben wurde die Arbeit vom National Center on Addiction and Substance Abuse der Columbia University in New York City.

Neben den Teenies wurden auch deren Eltern befragt. Nur zehn Prozent von ihnen glaubten, dass die Facebook-Besuche ihrer Kinder die Wahrscheinlichkeit, Alkohol zu trinken oder Drogen zu nehmen erhöhe. Immerhin schauten knapp zwei Drittel der Eltern ihren Sprösslingen beim Surfen über die Schulter.

FH

Kurioses

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Passivrauch macht Haustiere krank

Auch bei Hund, Katze & Co. steigt das Risiko für Krebs und andere Krankheiten.

Schützt Sonnenlicht vor Kurzsichtigkeit?

UV-B-Strahlung hat offenbar eine positive Wirkung auf die Sehkraft.

Schnabeltier-Gift zur Diabetes-Therapie?

Im Gift der Tiere ist ein Hormon enthalten, Diabetikern helfen könnte.

Frauen und Männer sehen unterschiedlich

Gesichter nehmen Frauen anders wahr als Männer, wie eine neue Studie zeigt.

Zahl der Viren ist viel größer als gedacht

Das geht aus einer Studie mit Spinnen, Käfern und anderen Insekten hervor.

Wer kreativ ist, fühlt sich besser

Malen, Stricken, Verse dichten, Musizieren - all das steigert das Wohlbefinden.

Bei Nies-Attacken die Mitmenschen schützen

US-Forscher stellten drei verschiedene Methoden auf dem Prüfstand.

Macho-Männer sind eher depressiv

Einige männliche Eigenschaften schaden der Psyche offenbar besonders.

Kurkuma: Ähnliche Wirkung wie Kortison

Ein Stoff, der in dem Gewürz enthalten ist, wirkt entzündungshemmend.

Späte Mutterschaft hält geistig fit

Das Gehirn profitiert, wenn eine Frau nach dem 35. Lebensjahr schwanger wird.

Forscher entdecken Struwwelpeter-Gene

Betroffene haben sehr krause und störrische Haare, die sich nicht bändigen lassen.

Flughafen-WC: Hier steigen Keime um

Häufig reisen multiresistente Bakterien als blinde Passagiere mit.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen