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Dampfende Kartoffeln

Kartoffeln senken den Blutdruck, allerdings nur in gekochter Form. Pommes und Chips wirken nicht.
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Fr. 09. September 2011

Kartoffeln: Gelbe Knolle senkt den Blutdruck

Kartoffelprodukte gelten als Dickmacher. Wer aber die Finger von Pommes frites lässt und stattdessen gekochte Kartoffeln ist, kann seinem Blutdruck damit etwas Gutes tun. Das haben Wissenschaftler der University of Scranton in Pennsylvania, USA, in einer Studie mit übergewichtigen Patienten mit Bluthochdruck herausgefunden.

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In der kleinen Studie verzehrten 18 Testpersonen zweimal täglich sechs bis sieben ungeschälte Kartoffeln von der Größe eines Golfballs über einen Zeitraum von einem Monat. Alle Studienteilnehmer waren übergewichtig und hatten Bluthochdruck. Die Wissenschaftler erfassten währenddessen den Blutdruck der Patienten. Das Ergebnis: Der untere Wert des Blutdrucks sank um 4,3 Prozent, der obere Wert um 3,5 Prozent. Ein Großteil der Patienten nahm zwar bereits Medikamente zur Blutdrucksenkung ein, aber auch bei ihnen fiel der Blutdruck während der Kartoffeldiät.

Den Aussagen der Forscher zufolge enthalten Kartoffeln Substanzen, die in ihrer Wirkung den sogenannten ACE-Hemmern ähneln, die oft zur Behandlung des Bluthochdrucks eingesetzt werden. Das gilt aber nicht für Pommes frites oder Chips, denn durch die hohen Temperaturen beim Frittieren werden die gesundheitsfördernden Wirkstoffe der Kartoffeln zerstört. Werden die Kartoffeln dagegen "nur" gekocht, bleiben wertvollen Substanzen erhalten.

KK

Rezepte für leckere Gerichte mit Kartoffeln finden Sie in der Rezeptdatenbank von aponet.de.

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