Was können Sie zusätzlich gegen eine COPD tun?
Neben der medikamentösen Therapie werden vor allem physikalische Maßnahmen unterstützend eingesetzt. Daneben hat aber auch in den fortgeschrittenen Stadien der COPD die Sauerstoff-Langzeittherapie gute Erfolge gezeigt.
Physikalische Maßnahmen
In der Krankengymnastik erlernen die Patienten die Anwendung bestimmter Atemtechniken, die Verwendung verschiedener, das Abhusten erleichternder Hilfsmittel, atemerleichternde Körperstellungen und erhalten Tipps zur Stärkung der Atemmuskulatur.
Die wichtigsten Ziele der physikalischen Therapie sind:
- Vermeidung von unproduktivem Husten
- Erleichterung des Abhustens
- Verringerung der Atemnot
- Verbesserung der Leistungsfähigkeit
Sauerstoff-Langzeittherapie
Patienten im fortgeschrittenen Stadium der COPD, insbesondere bei vorliegender Schwäche des rechten Herzens, können von der Sauerstoff-Langzeittherapie profitieren. Hierbei wird dem Patienten über eine Nasensonde täglich über mindestens 16-18 Stunden Sauerstoff zugeführt, wodurch eine stabile Sauerstoffkonzentration im Blut und damit eine Verbesserung der Atemnot erreicht wird.
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