Was ist eine COPD?
Die Abkürzung COPD steht für "Chronic Obstructive Pulmonary Disease"/"Chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung" und wird in der Medizin als Sammelbegriff für die chronisch-obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem verwendet.
Beide Krankheitsbilder sind dadurch gekennzeichnet, dass durch eine permanente Verengung der Atemwege (Bronchien) insbesondere die Ausatmung behindert ist.
Diese Verengung (Obstruktion) wird hervorgerufen durch eine Verkrampfung der ringförmig angeordneten Bronchialmuskulatur, ein Anschwellen der Bronchialschleimhaut sowie durch eine vermehrte Schleimproduktion.
Unter einer chronisch-obstruktiven Bronchitis versteht man eine Dauererkrankung, die durch fast ständigen Hustenreiz in Verbindung mit einer häufigen Atemnot, insbesondere bei Belastungen, gekennzeichnet ist.
Unter Lungenemphysem versteht man eine nicht heilbare Zerstörung des Lungengewebes, die zu einer Lungenüberblähung führt.
Der Grund dafür sind zunächst verengte Atemwege, wodurch die Ausatmung ständig gegen einen erhöhten Widerstand erfolgen muss.
Als Folge tritt eine Überblähung der Lunge auf, wobei diese dann nicht mehr in der Lage ist, ausreichend Sauerstoff aus der Atemluft aufzunehmen. Der Patient leidet an Atemnot bei Belastung, in späteren Stadien auch in Ruhe.
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