Was kann man noch gegen chronische Darmentzündungen tun?
Auch durch die Ernährung und die Psychotherapie können chronische Darmentzündungen beeinflusst werden.
Wann ist eine Diät sinnvoll?
Ein Einfluss ernährungstherapeutischer
Maßnahmen auf die Entzündungsaktivität bei chronischen
Darmentzündungen ist nicht belegt. Eine spezielle Diät für Morbus
Crohn und Colitis ulcerosa gibt es daher nicht. Für die Ernährung
gilt der Grundsatz, dass jeder Betroffene selbst herausfinden
sollte, was ihm bekommt.
Neben einer ausgewogenen,
ballaststoffreichen Ernährung sollen Speisen gemieden werden, die
Unverträglichkeiten auslösen können, z.B. fettes Essen, blähende
Speisen.
Allerdings kann es durch die Erkrankung,
insbesondere bei Morbus Crohn, zu Mangelernährungszuständen und
Komplikationen kommen, bei denen eine besondere
Ernährungstherapie angezeigt ist.
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Wenig Ballaststoffe bei Vorliegen von Darmverengungen
(Stenosen).
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Kalorienreiche Nahrung mit leicht verdaulichem Eiweiß
("Astronautennahrung") bei Mangelernährung oder zur
Entlastung des Darmes in der akuten Krankheitsphase.
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Ernährung über Infusionen (parenterale Ernährung) bei
drohendem Darmverschluß oder sehr schwerem Krankheitsverlauf.
Wann ist eine Psychotherapie sinnvoll?
Arzt und Patient müssen zusammen
entscheiden, ob in der individuellen Situation eine
psychotherapeutische Therapie sinnvoll ist. Eine
psychotherapeutische Maßnahme kann z.B. angezeigt sein bei
mangelnder Krankheitsverarbeitung, partnerschaftlichen oder
familiären Konflikten, Belastungssituationen am Arbeitsplatz oder
in der Schule oder gleichzeitig vorliegenden depressiven
Störungen oder Angst.
kafi
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