Wann werden chronische Darmentzündungen operiert?
Die Notwendigkeit einer Operation ergibt sich bei Darmverschluss (Ileus), Darmwanddurchbruch (Perforation) oder wiederholten Darmverengungen (Stenosen).
Weitere Indikationen für eine Operation
sind:
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Ausgedehnte Fistelbildung
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Entwicklung eines Karzinoms
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Versagen der medikamentösen Therapie
(Therapieresistenz)
Da bei Morbus Crohn die chirurgische
Entfernung entzündlicher Darmabschnitte keine Heilung bringt,
wird die Indikation zur Operation sehr zurückhaltend gestellt.
Bei Operationserfordernis gilt daher die Devise, so viel wie
nötig, so wenig wie möglich. Darmverengungen (Stenosen) können
zum Teil ohne chirurgische Eingriffe erweitert werden.
Colitis ulcerosa ist eine auf den Dickdarm
beschränkte Erkrankung. Mit der chirurgischen Entfernung des
Dickdarmes kommt es daher zur Heilung der Krankheit. Heute ist es
in vielen Fällen möglich, den Dickdarm zu entfernen, ohne einen
künstlichen Darmausgang (Stoma) zu legen. Durch das Legen eines
"Pouch" (Reservoir aus zwei Dünndarmschlingen) besteht
die Möglichkeit den natürlichen Darmausgang zu erhalten.
kafi
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