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Wie erkennt der Arzt Darmkrebs?

Mit dem Hämoccult-Test werden schon kleinste Mengen Blut im Stuhl festgestellt. Bei diesem Test wird eine kleine Menge Stuhl auf das Testfeld eines Testbriefchens auf getragen, das sich durch anwesendes Blut verfärbt. Eine Arzt wertet den Test aus. Blutreste in Stuhlgang können aber auch andere Ursachen haben als Darmkrebs, beispielsweise Hämorrhoiden.

Weitere Untersuchungsmethoden:

  • Fingeruntersuchung des letzten Darmabschnitts.
  • Darmspiegelung. Vom After her wird ein biegsames Rohr in den Darm eingeführt. Dabei kann eine Gewebeprobe entnommen werden (Biopsie). Entweder wird nur der Mastdarm untersucht (Rektoskopie) oder zusätzlich der Dickdarm (Koloskopie).
  • Kolonkontrasteinlauf. Der Darm wird vom After her mit einem Kontrastmittel gefüllt, das undurchlässig für Röntgenstrahlen ist. Anschließend wird eine Röntgenaufnahme durchgeführt.
  • Ultraschallaufnahmen (Sonographie).
  • Computertomographie (CT).
  • Kernspintomographie (MRT).
  • Laboruntersuchungen.

Experten empfehlen die routinemäßige Darmspiegelung zur Früherkennung ab dem 55. Lebensjahr. Ab dem 1. Oktober 2002 können Patienten, die in einer Gesetzlichen Krankenkasse versichert sich, ab dem 56. Lebensjahr nun entweder zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren durchführen lassen oder alle zwei Jahre einen Hämoccult-Test.

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Letzte Änderung: 11.07.2003