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Welche Ursachen kann Darmkrebs haben?
Für das Entstehen eines Darmkrebses ist eine eindeutige Ursache ebenso unbekannt wie auch eine sichere Maßnahme zur Vermeidung der Erkrankung.
Allerdings gibt es eine Reihe von Risiken,
die das Entstehen eines Darmkrebses begünstigen können. Dabei
muss man zwischen zwei Risikogruppen unterscheiden:
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Risiken aufgrund eigener Erkrankungen oder Erkrankungen
in der Familie ("unvermeidbare Risiken").
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Risiken durch die Lebensführung ("vermeidbare
Risiken").
Wann ist das Risiko erhöht?
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Bei den Verwandten ersten Grades (Eltern, Geschwister)
ist Darmkrebs aufgetreten.
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Bei einer Darmspiegelung wurden schon einmal Polypen,
das sind krankhafte Ausstülpungen der Darmwand, festgestellt.
Diese Polypen sind typisch für eine Reihe von Erkrankungen, zum
Beispiel Lynch-Syndrom, familiäre adenomatöse Polyposis,
Gardner-Syndrom, Turcot-Syndrom, Peutz-Jeghers-Syndrom, bei denen
das Risiko einer Entstehung von Darmkrebs erhöht ist.
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Bei Verwandten ersten Grades wurden Darmpolypen
festgestellt.
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Es besteht eine schwere und langwierige Entzündung der
Dickdarmschleimhaut (Colitis ulcerosa) oder des Dünndarms (Morbus
Crohn).
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Andere Krebsarten, vor allem Brust-, Eierstock- oder
Gebärmutterkrebs,
wurden in der Vergangenheit behandelt.
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Die Nahrung ist sehr fettreich und arm an
Ballaststoffen.
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Es besteht starkes Übergewicht.
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Rauchen steigert das Risiko für alle Krebsarten.
Das Erkrankungsrisiko steigt mit dem
Lebensalter allmählich an. Sicher ist, dass es eine familiäre
Häufung von Darmkrebserkrankungen gibt, und somit erbliche
Faktoren eine wichtige Rolle spielen.
amik
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