Kann man Darmkrebs vorbeugen?
Zwar gibt es kein Mittel, das Auftreten von Darmkrebs sicher zu verhüten. Jedoch hat gerade bei Darmkrebs die Früherkennung eine große Bedeutung. Untersuchungen zeigen, dass durch regelmäßige Vorsorge bis zu 85 % aller Darmkrebserkrankungen rechtzeitig erkannt und mit Erfolg behandelt werden können.
Je später ein Darmkrebs erkannt wird, desto
rapider verschlechtern sich die Aussichten auf erfolgreiche
Behandlung.
Besonders wichtig ist die regelmäßige
Kontrolle von Patienten, die selbst oder deren Angehörige früher
schon Darmpolypen hatten. Die Polypen werden meist sofort nach
ihrer Entdeckung entfernt (Polypektomie). Die Entfernung
der Polypen ist schmerzlos.
Obwohl noch nicht endgültig geklärt ist,
welche Rolle die Lebensführung bei der Entstehung von Darmkrebs
spielt, empfehlen Fachleute folgende Maßnahmen zur
Vorbeugung:
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Ballaststoff- und faserreiche Kost.
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Weitgehender Verzicht auf rotes Fleisch und Fett.
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Nur mäßiger Alkoholgenuss.
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Nicht rauchen.
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Ausreichende und regelmäßige körperliche Bewegung.
So
wie es keine regelrechte Diät zur Vermeidung von Darmkrebs gibt,
gibt es auch keine besondere Kostform, mit der ein entstandener
Tumor geheilt werden könnte. Auch hier gilt generell, das eine
ausgewogene Mischkost den Allgemeinzustand am ehesten günstig
beeinflussen kann.
Unklar ist der Nutzen von sogenannten
Radikalfängern, wie Vitamin C, Vitamin E oder Beta-Carotin, für
die Vermeidung von Krebserkrankungen. Sicher ist, dass die
sogenannten freien Radikale, im Körper vorhandene Substanzen mit
bestimmten chemischen Strukturen, bei der Krebsentstehung eine
wichtige Rolle spielen und die oben genannten Mittel diese
neutralisieren. Der Beweis eines direkten Zusammenhangs steht
noch aus.
amik
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