Entscheidend ist nur, dass die
Ernährungsweise möglichst gleichbleibend ist, das heißt, dass
Nahrungsmittel mit besonders hohem Vitamin K Gehalt wie zum
Beispiel Kohl nur in Maßen genossen werden sollten. Hierbei macht
es wenig Sinn, den genauen Vitamin K Gehalt seines Speiseplans
berechnen zu wollen, sondern es genügt, Nahrungsmittel mit
besonders hohem Gehalt identifizieren zu können.
Gewichtsreduzierende Diäten oder Nahrungsergänzungsmittel mit
hohem Vitamin K Gehalt sind zu vermeiden. Der Genuss von Alkohol
kann wegen seiner Wirkung auf die Leber das Gerinnungssystem
beeinflussen. Größere Mengen sind aber allein schon aufgrund des
damit verbundenen Sturzrisikos und nachfolgender Blutung zu
vermeiden. Übliche kleinere Mengen (0,2 Liter Wein oder 0,5 Liter
Bier pro Tag) können aber ohne Gefahr konsumiert werden.
Wichtig ist vor allem aber, dass die
Einnahme anderer Medikamente, auch pflanzlicher (!), die Wirkung
der Gerinnungshemmer beeinflussen können. Sobald ein neues
Medikament zusätzlich eingenommen wird oder eine Therapie beendet
wird, müssen die Gerinnungswerte überprüft und eventuell die
Dosierung des Gerinnungshemmers angepasst werden. Der Arzt sollte
auf jeden Fall auch alle Medikamente, die zusätzlich eingenommen
werden kennen.