Arzneimittel gegen Gerinnungsstörungen
Bleiben sie unbehandelt, können Gerinnungsstörungen zum Verbluten führen. Wie sieht eine Behandlung aus und wie kann sie unterstützt werden?
ados
Wie funktioniert die Blutgerinnung?
Die Gerinnung (Koagulation) ist eine lebensnotwendige Eigenschaft des Blutes, denn ohne sie würde der Mensch schon bei kleinsten Verletzungen verbluten. Um das zu verhindern gibt es im Organismus drei verschiedene Systeme, die zum Teil ineinander greifen, sich aber zu einem gewissen Teil auch bei Störungen gegenseitig ersetzen können.
Was sind Gerinnungsstörungen?
Gerinnungsstörungen treten auf, wenn die aktivierenden und hemmenden Faktoren aus dem Gleichgewicht geraten.
Bei welchen Krankheiten werden Gerinnungshemmer eingesetzt?
Zur Bildung von Gerinnseln, sogenannten Thromben, kommt es vor allem in Arterien, aber auch in den Venen.
Weitere Informationen im Internet zu Gerinnungsstörungen
Auf folgenden Internetseiten finden Sie umfangreiche Informationen zur oralen Antikoagulation.
Wie werden Gerinnungswerte gemessen?
Die Gerinnungsfähigkeit des Blutes wird in verschiedenen Werten ausgedrückt: Prothrombinzeit, Quicktest, INR.
Wie können Patienten ihre Gerinnungswerte messen?
Für Patienten, die voraussichtlich ihr Leben lang Gerinnungshemmer einnehmen müssen, wie zum Beispiel Patienten mit künstlichen Herzklappen oder genetisch bedingten Blutgerinnungsstörungen, gibt es die Möglichkeit zur Selbstbestimmung der Gerinnungswerte.
Welche Symptome verursachen Gerinnungsstörungen?
Eine zu starke, aber auch eine zu schwach ausgeprägte Blutgerinnung kann verschiedene Symptome wie Blutungen oder Gerinnsel nach sich ziehen.
Wie werden Gerinnungsstörungen behandelt?
Da es sich bei Gerinnungsstörungen um lebensbedrohliche Zustände handelt, gehört die Therapie auf jeden Fall in die Hand eines Arztes.
Wie sollte man sich bei Gerinnungsstörungen ernähren?
Im Gegensatz zu der weitverbreiteten Meinung gelten für Patienten unter Behandlung mit Gerinnungshemmern keine besonderen Diätvorschriften. Sie sollten vielmehr eine ausgewogenen Mischkost zu sich nehmen und keinesfalls auf Salat oder Gemüse verzichten.
Literatur
Für diese Publikation verwendete Literatur
|