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Wie werden die Geschlechtskrankheiten behandelt?

Die Behandlung aller Geschlechtskrankheiten liegt in der Hand des Arztes. Die Therapie erfolgt nach den Richtlinien der Deutschen STD-Gesellschaft (STD: Sexually Transmitted Disease).

Bakterien-Infektionen: Bei rechtzeitiger Diagnose bestehen sehr gute Behandlungsmöglichkeiten für bakteriell hervorgerufene Geschlechtskrankheiten durch die Anwendung von Chemotherapeutika/Antibiotika. Ziel ist es, den Erreger auszurotten:  Entweder wird er abgetötet oder sein Wachstum wird gehemmt. Dabei muss das Problem zunehmender Resistenzentwicklung der Erreger gegen Chemotherapeutika/Antibiotika berücksichtigt werden. Einen Sensibilitätstest der Erreger gegenüber dem angewendeten Antibiotika sollte der Arzt in jedem Fall durchführen.

Virus-Infektionen: Gegen durch Viren hervorgerufene sexuell übertragbare Krankheiten werden abheilend oder lindernd wirkende Virustatika verordnet. Diese greifen hemmend in die Vermehrung der Viren ein.

Nach der Behandlung wird mittels Abstrich oder Blutuntersuchung kontrolliert und sichergestellt, dass die Keime tatsächlich ausgerottet wurden. Eine exakte Untersuchung und gegebenenfalls Mitbehandlung des Partners sollte erfolgen, um "Ping-Pong"-Infektionen zu vermeiden.

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Letzte Änderung: 11.01.2007