ntpagetag_img untitled
Aponet Logo untitled
- Hilfe - - Suche - - Sitemap - - Kontakt
Aponet-Slogan
untitledApotheken-Suche
PLZ oder OrtHilfe >
Suche >
Arzneimittel
untitled
untitled Notdienst-Suche
PLZ oder Ort
 Suche >
untitled
untitled Apotheke im Markt
untitled
untitled Arzneimittel interaktiv
untitled
untitled Arzneimittel verstehen
untitled
untitled Arzneimitteltherapie: Regeln
untitled
untitled Arzneimittel gegen...
untitled
untitled Arzneimittelmissbrauch
untitled
untitled Heilpflanzenlexikon
untitled
untitled Homöopathie
untitled
untitled Pharmazeutische Betreuung
untitled
untitled Straßenverkehr
untitled
untitled Apothekenfinder
untitled
untitled Gesundheitsvorsorge
untitled
untitled Gesundheitslexikon
untitled
untitled Nachrichten
untitled
untitled Apothekennotdienst
untitled
untitled Selbstbehandlung
untitled
untitled Selbsthilfe
untitled
untitled Zuzahlungsrechner
untitled
untitled Für Apotheker
untitled
Schriftgröße ändern untitled Schrift größer

untitled
untitled
untitled

Die Geschlechtskrankheit Feigwarzen (Humane Papillomviren-Infektion)

Feigwarzen werden durch Humane Papilloma-Viren (HPV) ausgelöst. Zu dieser Gruppe gehören über 100 eng miteinander verwandten Virustypen, sie werden häufig beim Sexualverkehr übertragen. Nur einige der Viren lösen Warzen aus. Der direkte Haut- oder Schleimhautkontakt beziehungsweise das Eindringen der Viren durch kleine Hautverletzungen ist entscheidend.

Die Warzen können drei Wochen bis ein Jahr nach dem sexuellen Kontakt auftreten, manchmal bleibt die Infektion aber auch ohne Symptome.

Akute Beschwerden

Es entstehen entweder stecknadelgroße, knotig oder blumenkohlartig aussehende Gewebewucherungen, sogenannte Feigwarzen (Condylomata acuminata) oder auch ganz unscheinbare, flache Warzen (Condylomata plana). Bei Männern sind Penis, Vorhaut, Harnrohrmündung, After beziehungsweise Enddarm befallen. Bei Frauen sitzen die Warzen an den Schamlippen, im Scheidenbereich, Gebärmutterhals, der Harnröhrenmündung beziehungsweise am After. Juckreiz, Brennen oder schmerzhafte Entzündungen treten nicht immer auf.

Komplikationen und Folgeschäden

Immer wenn das Immunsystem geschwächt ist, können sich die Beschwerden verschlimmern. Die Virusinfektion ist problematisch, da bestimmte Virus-Untertypen bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs eine Rolle spielen.

Behandlung

Lediglich die Symptome, also die Warzen, nicht aber die Ursache, also die HPV-Viren können direkt bekämpft werden. Ziel ist, die Entfernung der Warzen. Je nach Größe, Höhe und Anzahl der Warzen kann das häufig monatelang dauern. Bisher ist noch keine gänzlich befriedigende Therapieform bekannt. Angewandte Behandlungsmöglichkeiten sind:

Operativ:

  • Kältetherapie: Gefrierbehandlung der Warzen,
  • Elektrokauterisation: Entfernung des infizierten Gewebes mit einer Schlinge unter Anwendung von Hitze,
  • Lasertherapie. Verwendung von Laserlicht zur Zerstörung der Warzen.

Medikamentös:

  • Betupfen der Warzen mit einer alkoholischen Tinktur, die einen Zellzerstörer (Zytostatikum), wie Podophyllotoxin oder Podophyllin enthält. Podophyllin ist verhältnismäßig stark ätzend und darf nur vom Arzt aufgetragen werden.
  • Betupfen der Warzen mit einer ätzenden Säure, wie Trichloressigsäure.
  • Als Creme wird der die Viren schwächende beziehungsweise das Immunsystem des Körpers stärkende Wirkstoff Imiquimod aufgetragen.
  • Interferone (alpha, beta, gamma) sind Botenstoffe, die virushemmend und auf das Immunsystem stimulierend wirken. Sie werden meist direkt in die Warze injiziert.
  • Seltener wird als chemisches Warzenmittel der Zellzerstörer (Zytostatikum) 5- Fluoruracil angewandt.

Beispiele für antiinfektiöse Wirkstoffe, die angewendet werden:

  • Trichloressigsäure

Zytostatika / Mitosehemmstoffe:

  • Podophyllin
  • Podophyllotoxin
  • 5-Fluoruracil

Immunmodulator / Virustatikum:

  • Imiquimod
  • Interferon (alpha, beta, gamma)

 

stoy

Artikel weiterempfehlen

untitled untitled
Lesen Sie auch
untitled
untitled
Antibiotika kompakt

untitled

 

-
-
-
Nutzungsbedingungen | Impressum | Apothekenportal Zum Seitenbeginn  
-
© ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Berlin
Letzte Änderung: 01.07.2005