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Was ist Veneninsuffizienz?

In den westlichen Industrienationen leidet etwa die Hälfte der Bevölkerung an irgendeiner Form venöser Beinleiden. Das heißt, dass jeder zweite Deutsche auf nicht mehr ganz gesunden Beinen steht. Dazu gehören schon die blau-grünlichen Besenreiser und Krampfadern, die sich unschön an Knöchel, Kniekehle oder Schenkel schlängeln.

Es sind bereits erste Indizien für eine beginnende Venenschwäche und nicht wie oft gemeinhin angenommen nur ein kosmetisches Problem, denn die Krankheit schreitet unaufhörlich voran.

Durch die Last, die sie täglich zu schleppen haben, leiern die Venen aus, die Venenwände verlieren an Spannkraft. Dadurch können sie ihre Aufgabe, das Blut entgegen der Schwerkraft zum Herzen zurückzutransportieren, nur noch unvollkommen nachkommen. Ein Teil des Blutes bleibt deshalb in den Venen zurück, versackt dort, kann verkleben und verstopft schlimmstenfalls das Gefäß.

In der Bundesrepublik macht eine fortgeschrittene Venenschwäche, von Fachleuten auch als venöse Insuffizienz bezeichnet, schätzungsweise 13 Millionen Menschen zu schaffen.

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Letzte Änderung: 27.08.2003