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Wodurch entsteht Akne?
Eine Akne kann entstehen, wenn sich überschüssiger Talg in den Talgdrüsen ansammelt und diese Mitesser sich entzünden.
Gegen die Veranlagung zur Akne lässt sich
nichts ausrichten. Eine regelmäßige gründliche Hautreinigung kann
überschüssigen Talg entfernen und die Bakterienbesiedlung der
Haut vermindern.
Die Entstehung der Akne ist recht komplex.
Die Neigung zu dieser Hauterkrankung ist erblich bedingt. Daneben
gibt es aber noch weitere Faktoren, die zum Auftreten der Akne in
erheblichem Maße beitragen. So fördern männliche
Geschlechtshormone, die Androgene, die Talgproduktion in den
Talgdrüsen. Es kommt zu einer übermäßigen Talgabsonderung,
wodurch die Haut fettig wirkt. Der Talg sammelt sich in
bestimmten Bläschen, den Talgdrüsenfollikeln, in der Haut, bevor
er über Hautporen nach außen abgegeben wird. Bei der Akne ist
gleichzeitig die Verhornung in diesen Poren gestört. Es entstehen
dort vermehrt Hornzellen, so dass der Talg nicht richtig
abfließen kann. Dadurch vergrößern sich die Talgdrüsenfollikel
und bilden die geschlossenen oder auch offenen Mitesser. In den
Hautporen sitzt dabei ein Pfropf aus Talg und abgestorbenen
Hautzellen, den Hornzellen. Die Schwarzfärbung entsteht durch
dunkle Farbpigmente und hat nichts mit einer Verunreinigung zu
tun.
Auch Bakterien (besonders Propionibacterium
acnes) sind an der Akne-Entstehung beteiligt. Sie vermehren sich
besonders in den Mitessern. Die Stoffwechselprodukte dieser
Bakterien fördern die Sprengung und Auflösung der Follikelwand
und führen dazu, dass die Mitesser sich entzünden.
Verwendete Literatur
schü
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