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Wodurch entsteht Akne?

Eine Akne kann entstehen, wenn sich überschüssiger Talg in den Talgdrüsen ansammelt und diese Mitesser sich entzünden.

Gegen die Veranlagung zur Akne lässt sich nichts ausrichten. Eine regelmäßige gründliche Hautreinigung kann überschüssigen Talg entfernen und die Bakterienbesiedlung der Haut vermindern.

Die Entstehung der Akne ist recht komplex. Die Neigung zu dieser Hauterkrankung ist erblich bedingt. Daneben gibt es aber noch weitere Faktoren, die zum Auftreten der Akne in erheblichem Maße beitragen. So fördern männliche Geschlechtshormone, die Androgene, die Talgproduktion in den Talgdrüsen. Es kommt zu einer übermäßigen Talgabsonderung, wodurch die Haut fettig wirkt. Der Talg sammelt sich in bestimmten Bläschen, den Talgdrüsenfollikeln, in der Haut, bevor er über Hautporen nach außen abgegeben wird. Bei der Akne ist gleichzeitig die Verhornung in diesen Poren gestört. Es entstehen dort vermehrt Hornzellen, so dass der Talg nicht richtig abfließen kann. Dadurch vergrößern sich die Talgdrüsenfollikel und bilden die geschlossenen oder auch offenen Mitesser. In den Hautporen sitzt dabei ein Pfropf aus Talg und abgestorbenen Hautzellen, den Hornzellen. Die Schwarzfärbung entsteht durch dunkle Farbpigmente und hat nichts mit einer Verunreinigung zu tun.

Auch Bakterien (besonders Propionibacterium acnes) sind an der Akne-Entstehung beteiligt. Sie vermehren sich besonders in den Mitessern. Die Stoffwechselprodukte dieser Bakterien fördern die Sprengung und Auflösung der Follikelwand und führen dazu, dass die Mitesser sich entzünden.

Verwendete Literatur

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Letzte Änderung: 27.08.2003