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Wie wird die Akne behandelt?

Akne wird je nach Schweregrad äußerlich oder innerlich individuell behandelt.

Es gibt keine Standardbehandlung, die für alle Patienten gilt. Dies hängt mit den unterschiedlichen Krankheitsursachen zusammen. Auch das jeweils vorherrschende Stadium und der Schweregrad der Akne ist bei jedem Patienten anders. Die Behandlung kann äußerlich durch Auftragen der Arzneimittel auf die betroffenen Hautstellen erfolgen oder auch innerlich.

Bei der nichtentzündlichen Akne, also dem Mitesser-Stadium, werden zunächst äußerlich anzuwendende Arzneimittel eingesetzt. Wenn entzündete Pickel vorhanden sind (Acne papulopustulosa), können verschiedene äußerliche Arzneimittel kombiniert werden. In schweren Fällen und bei der knotigen Akne (Acne nodosa) kommen zu der äußerlichen Behandlung zusätzlich noch innerlich anzuwendende Antibiotika und Retinoide dazu.

Welche Möglichkeiten der äußerlichen Behandlung gibt es?

  • schälende Behandlung durch Arzneimittel: Es kommt zur Auflösung der Mitesser.
  • lokale Antibiotika: Bakterien, die zur Akne beitragen, werden bekämpft.
  • entzündungshemmende Arzneimittel: Die Entzündung der Pickel wird verhindert oder gelindert.
  • Bestrahlungen mit UV-Licht durch den Hautarzt

Mit welchen Wirkstoffgruppen wird die Akne innerlich behandelt?

  • Antibiotika: Sie dienen zur Bekämpfung der mitverantwortlichen Bakterien.
  • Retinoide: Sie normalisieren die Verhornung und wirken entzündungshemmend.
  • Antibabypille mit antiandrogener Wirkung: Sie reduziert den Einfluss der männlichen Sexualhormone.

Verwendete Literatur

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Letzte Änderung: 27.08.2003