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Was können Sie zusätzlich gegen Asthma tun?

Die ergänzenden Maßnahmen richten sich nach den indiduellen Ursachen und der Ausprägung der Erkrankung.

Reizfaktoren erkennen und vermeiden

Verschiedene Faktoren können einen Asthmaanfall hervorrufen.

Allgemeine Faktoren sind Stress, Übermüdung, feuchtes Wetter, Temperaturextreme, Menschenansammlungen und Menschen mit Schnupfen/Erkältung, modrige Kellerräume, chemische Dämpfe, Zigarettenrauch.
Spezifische Reizfaktoren ("Allergene”) finden sich im Essen, am Arbeitsplatz oder in der Wohnung: Medikamente, Pollen, Haustiere, chemische Reizstoffe, Staub und Hausstaubmilben (vor allem in Schlafräumen auf Teppiche, Vorhänge, Stofftiere, Wolldecken, Federkissen nach Möglichkeit verzichten).
Nützlich kann eine Atemtherapie sein, dazu gehört das Erlernen bestimmter Husten- und Atemtechniken (zum Beispiel "Lippenbremse”) und krankengymnastische Atemtherapie.
Wichtig ist auch, dass der Patient reichlich Flüssigkeit zu sich nimmt um den Schleim dünnflüssiger zu machen

Atemmuskel-Training (Lungensport) und allgemeines körperliches Training

Viele Asthmatiker haben Angst vor körperlicher Belastung. Studien belegen aber, dass sich eine angemessene sportliche Aktivität positiv auf die Erkrankung auswirkt. Das gilt auch für ältere Patienten. In Reha-Kliniken ist Sport deshalb ein fester Bestandteil der Rehabilitation. In den regionalen Lungensportgruppen  werden die Patienten von speziell ausgebildeten Übungsleitern und einem Arzt betreut. (Informationen hierzu finden Sie bei der Atemwegsliga)

Weiterhin wirken unterstützend

  • Patientenschulung (!) einschließlich Raucherentwöhnung

  • Klimatherapie (Aufenthalt/Urlaub in allergenarmen Zonen wie zum Beispiel Hochsee- oder alpines Klima)

  • Mechanische/elektronische Hilfsmittel wie Luftfilter, Klimaanlagen, Luftbefeuchter oder elektronische Luftreiniger einsetzen

  • Psychologische Betreuung

Wie können andere Personen bei einem Asthmaanfall helfen?

Ruhe bewahren.Nicht hektisch auf und ab laufen. Nicht laut sprechen oder schreien.

Hilfestellung geben: Öffnen beengender Kleidung, in atemerleichternde Körperstellungen bringen, gegebenenfalls einen Arzt rufen.

Anfallverstärkende Faktoren vermeiden/beseitigen: Rauchen einstellen; für frische Luft sorgen (Fenster öffnen, allerdings nicht bei Kälte, Pollenflug oder hoher Schadstoffbelastung)

Hilfe bei der Medikation leisten: Medikamente bereithalten; Inhalationshilfen aufsetzen oder Inhalator bedienen.

Verwendete Literatur

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Letzte Änderung: 27.08.2003