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Welche Antibiotika greifen die bakterielle Zellmembran an?
Die Zellmembran schließt das Bakterium nach außen hin ab. Diese Membran wird durch Polypeptid-Antibiotika angegriffen.
Wie wirken Polypeptid-Antibiotika?
Polypeptid-Antibiotika lagern sich in die
bakterielle Zellmembran ein und hemmen dadurch die
Membranfunktion, das heißt sie hemmen den Stoffaustausch zwischen
dem Bakterieninneren und der Umgebung. Polymyxine werden als
Reservemittel eingesetzt. Sie sind relativ schlecht verträglich
und können zu Nierenschädigungen, Magen-Darm-Beschwerden, und
Schädigungen des Nervensystems führen. Bacitracin und Tyrothricin
sind innerlich angewendet ebenfalls schlecht verträglich. Sie
werden deshalb nur lokal eingesetzt, zum Beispiel als Mund- und
Rachendesinfizienz.
- Polymyxin B
- Polymyxin E
(Colistin)
- Bacitracin
- Tyrothricin
bcwi
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