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Wie erkennt der Arzt eine Blasenentzündung?
Bei den ersten Hinweisen auf eine Infektion wird der Urin untersucht.
Der Test erfolgt mit Mittelstrahl-Urin.
Dabei wird der erste Teil verworfen, um Verunreinigungen zu
vermeiden. Morgen-Urin liefert genauere Ergebnisse als der Urin
zu anderen Tageszeiten.
Der Arzt oder Apotheker testet mittels
Teststäbchen auf Blut, weiße Blutkörperchen (Leukozyten) und
Nitrit. Verfärbungen der Testzonen geben Auskunft über eine
etwaige Erkrankung und deren Schwere.
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Bei einer schweren Infektion kann durch Verletzungen im
Nieren- und Blasenbereich Blut im Urin erscheinen.
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Die weißen Blutkörperchen bekämpfen Krankheitserreger.
Sie treten bei Infektionen in erhöhter Zahl auf. Je mehr weiße
Blutkörperchen sich im Urin finden, umso schlimmer ist die
Erkrankung. Stark gefärbte Urin-Proben oder vaginaler Ausfluss
bei Frauen können ein positives Ergebnis vortäuschen.
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Nitrit ist eine Stickstoffverbindung. Ohne Bakterien
kommt Nitrit im Urin nicht vor. Ein positiver Nachweis bestätigt
eine bakterielle Infektion der Blase. Die Untersuchung auf Nitrit
ist störanfällig. Vitamin C kann die Untersuchung verfälschen.
Auch bilden nicht alle Bakterien Nitrit. Bei negativem Test kann
trotzdem eine Infektion vorliegen.
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Ein direkter Nachweis der Erregerart ist über eine
Bakterienkultur möglich.
csor
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