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Welche Komplikationen können bei Blutarmut auftreten?
Weil die Gewebe bei einer Anämie nicht mehr oder nur noch ungenügend mit Sauerstoff versorgt werden, lässt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit anämischer Patienten nach.
Komplikationen von Anämien sind
beispielsweise:
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Das Immunsystem ist geschwächt, die Erkrankten kämpfen
häufiger mit Infektionen.
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Blutarme Kinder und Jugendliche entwickeln sich geistig
und körperlich nicht ihrem Alter entsprechend; häufig bleiben sie
klein.
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Hämolytische Anämien lassen Milz und Leber
anschwellen.
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Die ungünstige Gestalt der Erythrozyten im Rahmen einer
Sichelzellanämie beeinflusst die Fließeigenschaft des Blutes
negativ und verlangsamt die Zirkulation. Das Blut staut sich und
es bilden sich Blutgerinnsel (Thrombosen). Kinder sterben meist
jung, wenn ihnen beide Eltern das Gen für eine Thalassämie
vererbt haben.
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Eine starke Eisenmangelanämie bei Schwangeren wirkt
sich ungünstig auf das Ungeborene aus: Die Babys sind häufig
winzig, wenn sie auf die Welt kommen. Auch kommt es vermehrt zu
Fehl- oder Totgeburten. Die Frauen kämpfen oft mit frühzeitigen
Wehen.
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Eine manifeste Blutarmut führt in den meisten Fällen
zum Tod, wenn nichts dagegen unternommen wird.
ssch
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