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Welche Komplikationen können bei Blutarmut auftreten?

Weil die Gewebe bei einer Anämie nicht mehr oder nur noch ungenügend mit Sauerstoff versorgt werden, lässt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit anämischer Patienten nach.

Komplikationen von Anämien sind beispielsweise:

  • Das Immunsystem ist geschwächt, die Erkrankten kämpfen häufiger mit Infektionen.
  • Blutarme Kinder und Jugendliche entwickeln sich geistig und körperlich nicht ihrem Alter entsprechend; häufig bleiben sie klein. 
  • Hämolytische Anämien lassen Milz und Leber anschwellen.
  • Die ungünstige Gestalt der Erythrozyten im Rahmen einer Sichelzellanämie beeinflusst die Fließeigenschaft des Blutes negativ und verlangsamt die Zirkulation. Das Blut staut sich und es bilden sich Blutgerinnsel (Thrombosen). Kinder sterben meist jung, wenn ihnen beide Eltern das Gen für eine Thalassämie vererbt haben.
  • Eine starke Eisenmangelanämie bei Schwangeren wirkt sich ungünstig auf das Ungeborene aus: Die Babys sind häufig winzig, wenn sie auf die Welt kommen. Auch kommt es vermehrt zu Fehl- oder Totgeburten. Die Frauen kämpfen oft mit frühzeitigen Wehen.
  • Eine manifeste Blutarmut führt in den meisten Fällen zum Tod, wenn nichts dagegen unternommen wird.

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Letzte Änderung: 20.08.2003