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Welche Symptome zeigt eine Blutarmut?

Egal um welche Anämieform es sich handelt; das äußere Erscheinungsbild der Erkrankung ist immer gleich. Bei blutarmen Patienten fällt besonders die blasse Haut und Schleimhaut auf. Die Betroffenen ermüden rasch, fühlen sich schwach und sind wenig belastbar. Den meisten geht schnell die Puste aus.

Manchmal kommen Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme und Schwindel hinzu. Menschen, die an Blutarmut leiden, fühlen sich psychisch oft angeschlagen oder lassen sich leicht reizen und sind nervös. Manche frieren häufig. Die Haut ist oft trocken und spröde.

Der Körper versucht, die Mangelerscheinung dadurch auszugleichen, dass er das Herz schneller schlagen lässt und dadurch mehr Blut durch die Gefäße pumpen kann.

Daneben gibt es noch charakteristische Symptome einzelner Anämieformen.

Fehlt beispielsweise Eisen, so äußert sich der Mangel zusätzlich durch:

  • Aufgerissenen Mundwinkeln (Rhagaden)
  • Zungenbrennen
  • Brüchigen Fingernägeln
  • Sprödem Haar

In besonders schweren Fällen essen Patienten Erde oder Kalk (Pica-Syndrom).

Eine perniziöse Anämie geht mit blassgelber Haut und Nervenstörungen einher.

Auch bei Patienten, die an einer hämolytischen Anämie leiden, tritt Gelbsucht auf.

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Letzte Änderung: 20.08.2003