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Lässt sich einer Blutarmut vorbeugen?

Um zu verhindern, dass sich eine Anämie entwickelt, müssen die jeweiligen Risikofaktoren ausgeschaltet werden. Gegen die meisten Formen hämolytischer Anämien, wie die Sichelzellanämie oder die Thalassämie gibt es keine Vorbeugung.

  • Die Ernährung sollte ausgewogen und abwechslungsreich sein. Besonders viel Eisen enthalten unter anderem Rindfleisch, Getreide, Eier und getrocknete Früchte.
    Besonders viel Folsäure enthalten Bohnen, Haferflocken, Pilze, Broccoli, Rindfleisch Kuhmilch und Spargel. Vitamin C-reiche Lebensmittel wie Paprika oder Zitrusfrüchte verbessern die Aufnahme von Eisen aus dem Magen- und Darmtrakt. In Fisch und Fleisch steckt viel Vitamin B12.
  • In Situationen, in denen der Körper mehr Spurenelemente und Mineralstoffe braucht,  können nach Absprache zusätzlich eisen-, vitamin- und folsäurehaltige Arzneimittel sinnvoll sein.
  • Rauchen und Alkohol sollten vermieden werden.
  • Wichtig ist es, 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit am Tag zu trinken.
  • Bei Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, das gilt besonders für Angehörige von Risikogruppen.

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Letzte Änderung: 20.08.2003