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Welche zusätzlichen Behandlungen können bei Brustkrebs hilfreich sein?

Bei einer Chemotherapie sind Übelkeit und Erbrechen oft unangenehme Nebenwirkungen, die behandelbar sind. Tumorschmerzen und Knochenmetastasen treten meist als Begleiterscheinung einer fortgeschrittenen Erkrankung auf.

Was tun, wenn Übelkeit oder Erbrechen bei einer Chemotherapie auftreten?

Übelkeit und Erbrechen, häufige unerwünschte Begleiterscheinungen einer Chemotherapie, können heute glücklicherweise sehr wirkungsvoll behandelt werden. Es werden Arzneimittel eingesetzt, die Wirkung des Botenstoffs blockieren, der im Körper Übelkeit und Erbrechen auslöst.

Was tun, wenn die Krebserkrankung Schmerzen verursacht?

Am Anfang einer gezielten Schmerzbehandlung steht die Schmerzanalyse durch den Arzt. Dann wird ganz individuell auf das Beschwerdebild der Patientin abgestimmt, eine Strategie zur Schmerzbekämpfung festgelegt. Die medikamentöse Schmerztherapie erfolgt nach dem Stufenplan der Weltgesundheitsorganisation mit mäßig bis stark wirksamen schmerzstillenden Substanzen. Die moderne Schmerztherapie ermöglicht es, bei allen Betroffenen Krebsschmerz zu lindern und in fast allen Fällen eine weitgehende Schmerzfreiheit zu erreichen. Ängste, durch Schmerzmittel süchtig zu werden, sind weitgehend unbegründet.

Was tun, wenn Knochenmetastasen auftreten?

Brustkrebs gehört zu den Krebsarten, die häufig in Knochen metastasieren, also dort Tochtergeschwülste bilden. Normalerweise hält sich die Aktivität von knochenabbauenden mit knochenaufbauenden Zellen die Waage. Wenn Tumorzellen das Knochensystem angreifen, um sich dort anzusiedeln, kommt es zu einem Ungleichgewicht dieses Systems. Meist überwiegt dann der Knochenabbau, Kalzium wird aus den Knochen freigesetzt. Der Zerstörung der Knochen kann mit bestimmten Arzneistoffen, die die Wirkung der knochenabbauenden Zellen vermindern, Einhalt geboten werden. Somit reduzieren diese Arzneimittel Knochenschmerzen und Knochenbrüche und der Kalziumspiegel im Blut normalisiert sich wieder.

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Letzte Änderung: 16.08.2005