Welche Arten von Depressionen gibt es?
Unterformen der Depression unterscheiden sich hinsichtlich Krankheitsschwere, -dauer und -anzeichen. Weitere "psychotische" Krankheitszeichen wie Halluzinationen oder Phasen mit übersteigertem Selbstwertgefühl, sogenannte manische Phasen, können hinzu kommen.
Einige Unterformen der Depression sind:
Gehemmte Depression
Diese Form der Depression entspricht dem
klassischen Bild eines Depressiven: Niedergeschlagenheit,
Freudlosigkeit, sozialer Rückzug, verminderte Aktivität und
Interessenlosigkeit treten auf.
Agitierte Depression
Diese Form kennzeichnen Unruhe, Hektik und
ängstliche Getriebenheit. Sie kann einher gehen mit rastlosen
Bewegungen, Jammern und Wiederholen der immer gleichen
Fragen.
Larvierte Depression
Hier stehen körperliche Symptome im
Vordergrund. "Larviert" bedeutet versteckt –
die seelische Erkrankung versteckt sich hinter körperlichen
Symptomen. Zu ihnen zählen unter anderem
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Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung,
Mundtrockenheit
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Herz-Kreislauf-Störungen
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Reizbarkeit, Ängstlichkeit
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chronische Schmerzen wie Kopf- oder
Rückenschmerzen
Winterdepression
Trübes Wetter und verregnete Wintertage
schlagen vielen Menschen auf die Stimmung. Durch Lichtmangel kann
es zur sogenannten "Winterdepression" kommen.
Wochenbettdepression
Die depressive Verstimmung der Mutter nach
der Geburt wird auch "Baby-Blues" genannt. Vermutet
Ursachen ist die hormonelle Umstellung.
Es gibt auch
Depressionsformen, bei der depressive Phasen mit manischen
abwechseln.
Verwendete Literatur
sell
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