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Welche Nebenwirkungen zeigen Antiepileptika?

Die Antiepileptika sollten vom Arzt so dosiert werden, dass sie die Epilepsie unterdrücken, aber keine Nebenwirkungen auslösen. Manchmal können leichtere Nebenwirkungen wie kurzzeitiges Verschwommensehen auftreten.

Indem der Patient die maximale Tagesdosis am Abend einnimmt, kann die Gefahr vermindert werden. Wenn die Dosierung der Medikamente zu hoch gewählt ist, kann es zu folgenden unerwünschten Wirkungen kommen:

·         Müdigkeit

·         Verschwommensehen

·         Doppeltsehen

·         Augenzittern (Nystagmus)

·         verwaschene Sprache

·         schwankender Gang

·         gestörte Koordination

·         Muskelzuckungen

Die Wahl des Medikamentes richtet sich nach der Art der Epilepsie. Der Arzt wird versuchen, mit nur einem Medikament eine Anfallsfreiheit zu erreichen. Nicht selten müssen mehrere Arzneimittel ausprobiert werden, ehe das für den Patienten am besten geeignete gefunden ist. Bringt eine Dosissteigerung und ein Wechsel der Mittel keinen Erfolg, wird eine Kombinationstherapie versucht.

Viele Antiepileptika können in der Schwangerschaft Missbildungen hervorrufen. Außerdem beeinflussen einige die Wirkung von Verhütungsmitteln zum Einnehmen.

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Letzte Änderung: 01.07.2005