Welche Nebenwirkungen zeigen Antiepileptika?
Die Antiepileptika sollten vom Arzt so dosiert werden, dass sie die Epilepsie unterdrücken, aber keine Nebenwirkungen auslösen. Manchmal können leichtere Nebenwirkungen wie kurzzeitiges Verschwommensehen auftreten.
Indem der Patient
die maximale Tagesdosis am Abend einnimmt, kann die Gefahr
vermindert werden. Wenn die Dosierung der Medikamente zu hoch
gewählt ist, kann es zu folgenden unerwünschten Wirkungen
kommen:
·
Müdigkeit
·
Verschwommensehen
·
Doppeltsehen
·
Augenzittern (Nystagmus)
·
verwaschene Sprache
·
schwankender Gang
·
gestörte Koordination
·
Muskelzuckungen
Die Wahl des
Medikamentes richtet sich nach der Art der Epilepsie. Der Arzt
wird versuchen, mit nur einem Medikament eine Anfallsfreiheit zu
erreichen. Nicht selten müssen mehrere Arzneimittel ausprobiert
werden, ehe das für den Patienten am besten geeignete gefunden
ist. Bringt eine Dosissteigerung und ein Wechsel der Mittel
keinen Erfolg, wird eine Kombinationstherapie versucht.
Viele
Antiepileptika können in der Schwangerschaft Missbildungen
hervorrufen. Außerdem beeinflussen einige die Wirkung von
Verhütungsmitteln zum Einnehmen.
MRB
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