Wie erkennt der Arzt eine Epilepsie?
Die wichtigste Diagnosemethode bei Epilepsie ist das ausführliche Gespräch des Arztes mit seinem Patienten und dessen Angehörigen. Einige apparative Untersuchungen erhärten die Diagnose.
Dazu gehören
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EEG (Elektroenzephalographie) Ableitung der
Hirnstromkurven
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MRT (Magnetresonanztomographie) Verfahren zur
bildgebenden Darstellung des Gehirns
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CT (Computertomographie) ebenfalls bildgebende
Darstellung des Gehirns auf der Grundlage von Röntgenstrahlen
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SPECT (Single Photon Emission Computed Tomography)
Nuklearmedizinische Methode, bei der dem Patienten eine
radioaktive hirngängige Substanz gespritzt wird. Die
anschließende Darstellung klärt über die Durchblutung des
Hirngewebes auf.
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PET (Positronenemissionstomographie) Vergleichbar mit
SPECT, hierbei wird jedoch die Stoffwechselaktivität des Gehirns
untersucht
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kardiologische Untersuchungen einschließlich EKG
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Laboruntersuchungen des Blutes
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neuropsychologische Testung
Welche
Medikamente werden bei einem Krampfanfall eingesetzt?
Wenn es trotz der Einnahme von Medikamenten
zu einem Anfall gekommen ist, ist die nachträgliche Gabe nutzlos.
Bei Notfällen werden andere Medikamente als für die Dauertherapie
eingesetzt. Mittel der Wahl in Notfallsituationen sind
Arzneimittel aus der Gruppe der Benzodiazepine, die krampflösend
wirken. Das bekannte Diazepam kann als Spritze oder als Rectiole
verabreicht werden. Dabei wird die Arzneistofflösung vergleichbar
mit einem Zäpfchen in den Enddarm verabreicht.
MRB
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