ntpagetag_img untitled
Aponet Logo untitled
- Hilfe - - Suche - - Sitemap - - Kontakt
Aponet-Slogan
untitledApotheken-Suche
PLZ oder OrtHilfe >
Suche >
Arzneimittel
untitled
untitled Notdienst-Suche
PLZ oder Ort
 Suche >
untitled
untitled Apotheke im Markt
untitled
untitled Arzneimittel interaktiv
untitled
untitled Arzneimittel verstehen
untitled
untitled Arzneimitteltherapie: Regeln
untitled
untitled Arzneimittel gegen...
untitled
untitled Arzneimittelmissbrauch
untitled
untitled Heilpflanzenlexikon
untitled
untitled Homöopathie
untitled
untitled Pharmazeutische Betreuung
untitled
untitled Straßenverkehr
untitled
untitled Apothekenfinder
untitled
untitled Gesundheitsvorsorge
untitled
untitled Gesundheitslexikon
untitled
untitled Nachrichten
untitled
untitled Apothekennotdienst
untitled
untitled Selbstbehandlung
untitled
untitled Selbsthilfe
untitled
untitled Zuzahlungsrechner
untitled
untitled Für Apotheker
untitled
Schriftgröße ändern untitled Schrift größer

untitled
untitled
untitled

Welche Arzneistoffgruppen werden gegen Epilepsie verwendet?

Mittel zur Behandlung der Epilepsie werden als Antiepileptika bezeichnet. Antiepileptika heilen die Erkrankung nicht, sondern lindern die Symptome. Sie müssen regelmäßig und lebenslang eingenommen werden. Alle Antiepileptika sind verschreibungspflichtig.

Die wichtigsten Arzneistoffe dieser Gruppe blockieren den Stromfluss von Zelle zu Zelle. Eine Übererregung wird dadurch vermindert, dass der Transport von elektrisch geladenen Teilchen, sogenannter Ionen, reduziert wird. Außerdem bringen sie das gestörte Gleichgewicht körpereigener Botenstoffe wieder in Einklang. Meistens verhindern die Arzneistoffe nicht die Entstehung von Impulsen im Gehirn, sondern die nicht sachgerechte Ausbreitung.

 Wenn es trotz der Einnahme von Medikamenten zu einem Anfall gekommen ist, ist die nachträgliche Gabe nutzlos. Bei Notfällen werden andere Medikamente als für die Dauertherapie eingesetzt. Mittel der Wahl in Notfallsituationen sind Arzneimittel aus der Gruppe der Benzodiazepine, die krampflösend wirken. Das bekannte Diazepam kann als Spritze oder als Rectiole verabreicht werden. Dabei wird die Arzneistofflösung vergleichbar mit einem Zäpfchen in den Enddarm verabreicht.

 

Wirkung von Antiepileptika

Die Antiepileptika beeinflussen verschiedene Ionen (Natrium, Calcium) oder Botenstoffe wie GABA im Gehirn. Bei fokalen und generalisierten Anfällen spielt insbesondere die Wirkung auf die Natriumkanäle eine Rolle. Dabei handelt es sich um eine Art "Pipeline", durch die Natriumteilchen in die Zelle fließen. Diese Kanäle werden durch die Medikamente blockiert. Durch die Blockade von Calciumkanälen sind die Arzneistoffe auch bei Absencen wirksam. Bei Myoklonien ist hingegen ein anderer Effekt gefragt. Die klassischen Antiepileptika verstärken die Wirkung von Botenstoffen im Gehirn, die die Aktivität der Nervenzellen hemmen. Dieser Botenstoff wird als GABA (Gamma-Amino-Buttersäure) bezeichnet.

 

 

Wirkstoffe sind unter anderem:

  • Carbamazepin
  • Ethosuximid
  • Felbamat
  • Gabapentin
  • Lamotrigin
  • Levetiracetam
  • Phenytoin
  • Primidon
  • Sultiam
  • Tiagabin
  • Topiramat
  • Valproinsäure
  • Vigabatrin

Artikel weiterempfehlen

MRB

untitled untitled
Lesen Sie auch
untitled
untitled
Mittel gegen epileptische Anfälle im Straßenverkehr

untitled

 

-
-
-
Nutzungsbedingungen | Impressum | Apothekenportal Zum Seitenbeginn  
-
© ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Berlin
Letzte Änderung: 27.08.2003