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Welche Ursachen und Risikofaktoren gibt es für Epilepsie?

Wenn ein Patient einen Krampfanfall erleidet, bedeutet dies nicht automatisch, dass er Epileptiker ist.

Als auslösende Faktoren kommen in Frage:

  • Fieber
  • Sonnenstich
  • schwere Mineralstoffverluste
  • Vergiftungen
  • Unterzuckerung
  • Schädel- oder Gehirnverletzungen und –erkrankungen.

Erst wenn ohne ersichtlichen Grund mindestens zwei epileptische Anfälle aufgetreten sind, spricht man von Epilepsie.

Epilepsie kann

  • vererbt
  • angeboren
  • erworben oder durch
  • Umweltgift hervorgerufen werden.

 

Obwohl bei 5 bis 10 Prozent der Epileptiker die Eltern ebenfalls an der Erkrankung leiden, ist es keine Erbkrankheit im engeren Sinne. Nicht die Anfälle werden vererbt, sondern nur die Neigung, später Anfälle zu erleiden. Finden sich im Familienstammbaum Hinweise auf Epilepsie, spricht man beim Erkrankten von "idiopathischer" Epilepsie.

Der häufigste Grund ist eine angeborene oder erworbene Schädigung des Gehirns.

Bei Kindern und Jugendlichen spielen besonders Hirnfehlbildungen, vorübergehender starker Sauerstoffmangel bei der Geburt und angeborene Stoffwechselstörungen eine Rolle. Hirnverletzungen durch Unfälle, Hirntumore, Infektionskrankheiten und Durchblutungsstörungen treten altersunabhängig auf.

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Letzte Änderung: 29.01.2007