Wie können Sie einem epileptischen Anfall vorbeugen?
Der Patient kann aktiv daran mitarbeiten, dass seine Anfälle seltener auftreten. Er muss sich beobachten und eine Art Tagebuch über seine Anfälle führen.
Darin wird
festgehalten
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Zu welcher Tageszeit trat der Anfall auf?
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An welchem Ort habe ich mich befunden?
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Was habe ich vorher gegessen oder getrunken?
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Hatte ich Stress?
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In welcher Stimmung war ich?
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Habe ich vorher wenig geschlafen?
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Wie war die Wetterlage?
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Hatte ich Vorboten wie Kopfschmerzen oder
Verschwommensehen?
Bei einigen Patienten gibt es bestimmte
Reizfaktoren, die einen Anfall auslösen können. Ein Tagebuch kann
helfen, sich darüber Klarheit zu verschaffen.
Der Epilepsiekranke lernt zu erkennen, wann
sein Risiko für einen Anfall hoch ist. Er kann dann die Situation
entschärfen oder vermeiden. Beispielsweise können bestimmte
Lichtreflexe, wie sie im Kino, Theater oder in der Diskothek
eingesetzt werden, einen Anfall provozieren.
Außerdem fördert die Selbstbeobachtung das
Entdecken von Frühwarnzeichen. Diese als Aura bezeichneten
Empfindungen treten oft kurz vor dem Anfall auf. Ein Kribbeln der
Hand, das Wahrnehmen eines bestimmten Geruches, ein Jucken der
Nase können den Betroffenen vorher warnen.
Das modulare Schulungsprogramm Epilepsie
"MOSES" kann einem Epileptiker helfen, weniger
Anfälle zu bekommen. Es wird in speziellen Kliniken und Praxen
durchgeführt. Ziel ist es, den Patienten zu einem Experten für
seine Erkrankung zu machen.
MRB
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