Trotz der Namensgebung ist die Kälte nicht
die Ursache von Erkältungskrankheiten, sondern eine Vielzahl von
Viren. Besonders häufig sind Rhinoviren Verursacher von
Erkältungskrankheiten. Diese werden je nach der Region des
betroffenen Atemwegssystems eingeteilt.
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Ist die Nase betroffen, so heißt die Erkrankung
Schnupfen (Rhinitis).
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Ist der Hals betroffen spricht man von Halsschmerzen
(Pharyngitis).
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Treten Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Fieber
gleichzeitig auf, so spricht man von einem grippalen Infekt.
Bakterien haben mit Erkältungskrankheiten im
Grunde gar nichts zu tun. Ist aber das Immunsystem der
betroffenen Person durch die virusbedingte Erkältung geschwächt,
so können Bakterien in den Körper eindringen und Komplikationen
verursachen.
Die Viren sind stark ansteckend. Denn da sie
sich nicht langfristig in der Nase des Wirtes einnisten können,
müssen sie sich zum Überleben immer wieder einen neuen Wirt
suchen. Deswegen ist es wichtig, dass sie ihren eigenen Wirt
nicht zerstören. Um das eigene Überleben zu sichern, müssen sie
ihn aber gleichzeitig dazu bringen, andere Menschen um sich herum
anzustecken. Aus diesem Grunde darf der Mensch nicht so sehr
krank werden, das heißt, im Regelfall verschwindet sie Erkältung
nach etwa einer Woche ohne große Spuren. Statistisch gesehen
macht jeder Mensch
bis zu fünf Erkrankungen im Jahr durch, wobei Kleinkinder
häufiger krank werden. Erwachsene sind durchschnittlich etwa
zweimal im Jahr erkrankt, wenn sie kleine Kinder betreuen
allerdings wieder häufiger.
Ein grippaler Infekt unterscheidet von einer
echten Grippe (Influenza) in mehreren Punkten:
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Die Verursacher der echten Grippe sind sogenannte
Influenzaviren.
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Die Krankheit tritt vornehmlich in der Grippesaison von
Dezember bis April auf, während man Erkältungen das ganze Jahr
über bekommen kann.
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Außerdem sind die Beschwerden der echten Grippe
wesentlich schwerer als die der grippalen Infekte: meistens hat
der Betroffene hohes Fieber (>39°C) sowie Kopf- und
Gliederschmerzen und fühlt sich müde und sehr schwach. Die
Genesung kann Wochen dauern.
Verwendete Literatur