Erkältungen werden durch eine Vielzahl von
Viren verursacht. Am häufigsten sind es die sogenannten
Rhinoviren, die bei Erwachsenen Schnupfen auslösen.
Menschenansammlungen, wie in Bussen und Bahnen, in Ämtern oder
Schulen, erleichtern die Ausbreitung. Auch Klimaanlagen können
die Verbreitung von Erkältungen begünstigen.
Der Körper hat verschiedene Möglichkeiten,
die Viren abzuwehren. Diese entwickeln sich aber erst im Laufe
des Lebens. Deswegen erkranken Kinder viel häufiger. Auf den
Schleimhäuten der Atemwege befinden sich sogenannte Antikörper.
Das sind Eiweiße, die zum Immunsystem gehören und Mikroorganismen
abwehren können. Da gerade die Rhinoviren häufig ihr Äußeres
verändern, kann das Immunsystem sie nicht wiedererkennen und die
Krankheit bricht immer wieder neu aus. Menschen, die unter Stress
stehen, sind anfälliger für Infektionen, da Stress die
körpereigene Abwehr schwächt. Auch Rauchen (sowohl aktiv als auch
passiv) schwächt das Immunsystem. Menschen, die unter Asthma
leiden oder andere chronische Atemwegserkrankungen haben, sind
ebenfalls anfälliger für Erkältungen. Oft verläuft die Krankheit
dann auch schwerer.
Verwendete Literatur