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Welche Ursachen haben Erkältungskrankheiten?

Die Übertragung der Viren von dem einen auf den anderen Menschen geschieht über eine Tröpfcheninfektion (Niesen oder Husten), seltener über gemeinsam benutzte Gegenstände wie Türklinken.

Erkältungen werden durch eine Vielzahl von Viren verursacht. Am häufigsten sind es die sogenannten Rhinoviren, die bei Erwachsenen Schnupfen auslösen. Menschenansammlungen, wie in Bussen und Bahnen, in Ämtern oder Schulen, erleichtern die Ausbreitung. Auch Klimaanlagen können die Verbreitung von Erkältungen begünstigen.

Der Körper hat verschiedene Möglichkeiten, die Viren abzuwehren. Diese entwickeln sich aber erst im Laufe des Lebens. Deswegen erkranken Kinder viel häufiger. Auf den Schleimhäuten der Atemwege befinden sich sogenannte Antikörper. Das sind Eiweiße, die zum Immunsystem gehören und Mikroorganismen abwehren können. Da gerade die Rhinoviren häufig ihr Äußeres verändern, kann das Immunsystem sie nicht wiedererkennen und die Krankheit bricht immer wieder neu aus. Menschen, die unter Stress stehen, sind anfälliger für Infektionen, da Stress die körpereigene Abwehr schwächt. Auch Rauchen (sowohl aktiv als auch passiv) schwächt das Immunsystem. Menschen, die unter Asthma leiden oder andere chronische Atemwegserkrankungen haben, sind ebenfalls anfälliger für Erkältungen. Oft verläuft die Krankheit dann auch schwerer.

Verwendete Literatur

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Letzte Änderung: 27.08.2003