Im Winter sind Erkältungen besonders
verbreitet. Man kann aber die Ansteckungsgefahr durch Abhärtung
senken. Ein klassisches Verfahren, das Immunsystem zu stärken,
ist zum Beispiel der Saunagang und anschließend kalte Wassergüsse
bzw. -waschungen. Diese können aber auch gut zu Hause als
alleinige Therapie durchgeführt werden. Die Gefäße der Haut
ziehen sich durch die Kälte zusammen und erscheinen blass. Durch
die anschließende gute Durchblutung aber sich rötet sich die Haut
und ein angenehmes Wärmegefühl entsteht.
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Angefangen wird immer an den Händen oder Füßen. Danach
kommt der Körper dran.
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Die rechte Körperseite wird vor der linken
behandelt.
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Wichtig ist auch, dass nur warme Körperregionen kalt
behandelt werden sollen. Wer schon friert, sollte keine kalten
Waschungen durchführen.
Auch ausreichende Bewegung an der frischen
Luft stärkt die Abwehrkräfte, Leistungssport hingegen hat einen
gegenteiligen Effekt. Ist die Erkältung bereits eingetreten,
sollte man sich schonen.
Mit einer Soletherapie werden in Kurorten
infektanfällige Erwachsene und Kinder behandelt. Das geht auch
gut zu Hause, entweder durch Solebäder, Vernebelung von
Salzlösungen oder regelmäßiges Spülen des Nasen-Rachenraumes mit
Geräten und Salzlösungen aus der Apotheke. Gut ist auch ein
Luftbefeuchter in Räumen, die durch die Heizungsluft sehr trocken
sind. Dies verhindert die Austrocknung der Schleimhäute und
verstärkt ihre Widerstandskraft gegen Viren. Und eine gesunde,
vitaminreiche und vollwertige Ernährung stärkt ebenfalls das
Immunsystem.
Verwendete Literatur