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Arzneimittel gegen Halsschmerzen

Zur Behandlung von Halsschmerzen setzt man Lutschtabletten oder Gurgellösungen mit desinfizierenden und entzündungslindernden Wirkstoffen ein.

Bei ansonsten gesunden Erwachsenen spricht in der Regel nichts   dagegen, Halsschmerzen selbst zu behandeln. Verschlimmern sich die Schmerzen trotz der Behandlung oder bei chronischen Krankheiten der Atemwege, des Herzens oder des Immunsystems wie Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises,sollteein Arzt aufgesucht werden. Auch bei Kindern ist immer ein Arztbesuch notwendig.

Da der Bereich des Kehlkopfes nicht von Halstabletten oder Gurgellösungen erreicht werden kann, empfehlen sich Inhalationen. Man setzt dem Inhalationswasser Heilpflanzen (-extrakte) wie Kamille oder Salbei zu.

Geschwollene Gaumenmandeln gehen meistens einher mit leichtem Fieber sowie Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Hier sollte ein Arzt aufgesucht werden, der über die Therapie entscheidet. Fiebersenkend wirken


·         Aspirin
·         Paracetamol
·         Tee aus Holunderblüten
·         Tee aus Lindenblüten
·         Tee aus Mädesüßblüten

Weiterhin wird empfohlen, zu gurgeln oder Halstabletten / Halssprays einzusetzen. Diese enthalten desinfizierende und schmerzstillende Wirkstoffe. Die Inhaltsstoffe von Gurgellösungen erreichen aber nur die vordere Mundhöhle, denn der Würgereflex verhindert das Benetzen der Mandeln mit der Lösung. Die Wirkstoffe aus den Lutschtabletten erreichen mit dem Speichel auch die hinteren Rachenbereiche. Enthalten sind in den Präparaten zum Beispiel


  • Aluminiumchlorat
  • Benzalkoniumchlorid
  • Cetylpyridiniumchlorid
  • Chlorhexidingluconat
  • Dequaliniumchlorid
  • Ethacridinlactat
  • Hexetidin
  • Iod

Enthalten Gurgel-oder Spüllösungen pflanzliche Wirkstoffe, so sind dies meist Extrakte aus Kamille oderSalbei .

Schmerzstillend wirken Benzocain und Lidocain .

Obwohl nicht nötig, enthalten manche Präparate auch Antibiotika. Dies sind zum Beispiel Tyrothricin oder Bacitracin .

Verwendete Literatur

meth

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Letzte Änderung: 11.01.2007