Was ist Herpes?
In unregelmäßigen Abständen unschöne Bläschen auf der Haut, die irgendwann aufplatzen, später verschorfen und abfallen: Das sind die Charakteristika einer Infektion mit Herpesviren.
Mit Herpes bezeichnet man Infektionskrankheiten, die durch Herpesviren ausgelöst werden. Während der Erkrankung bilden sich auf der Haut kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen, weshalb man bei Herpes auch von Fieberbläschen spricht.
Typisch für Herpesinfektionen ist, dass die Erkrankung in mehr oder weniger kurzen Abständen immer wieder ausbricht, zwischenzeitlich aber keine Symptome zeigt. Die Ausnahme ist das Varicella-zoster-Virus. Es gehört zur Gruppe der Herpesviren und löst Windpocken und Gürtelrose aus. Im Normalfall tritt es nur ein- bis zweimal im Leben in Erscheinung.
Etwa neunzig Prozent der Deutschen tragen den Lippenherpeserreger in sich, und bei rund 12 Millionen Erwachsenen bricht das Virus auch durch. Bei rund zwanzig Prozent der Bevölkerung haben sich Genitalherpesviren eingenistet. Dreiviertel der Infizieren zeigen keine Symptome.
wolf
|