ntpagetag_img untitled
Aponet Logo untitled
- Hilfe - - Suche - - Sitemap - - Kontakt
Aponet-Slogan
untitledApotheken-Suche
PLZ oder OrtHilfe >
Suche >
Arzneimittel
untitled
untitled Notdienst-Suche
PLZ oder Ort
 Suche >
untitled
untitled Apotheke im Markt
untitled
untitled Arzneimittel interaktiv
untitled
untitled Arzneimittel verstehen
untitled
untitled Arzneimitteltherapie: Regeln
untitled
untitled Arzneimittel gegen...
untitled
untitled Arzneimittelmissbrauch
untitled
untitled Heilpflanzenlexikon
untitled
untitled Homöopathie
untitled
untitled Pharmazeutische Betreuung
untitled
untitled Straßenverkehr
untitled
untitled Apothekenfinder
untitled
untitled Gesundheitsvorsorge
untitled
untitled Gesundheitslexikon
untitled
untitled Nachrichten
untitled
untitled Apothekennotdienst
untitled
untitled Selbstbehandlung
untitled
untitled Selbsthilfe
untitled
untitled Zuzahlungsrechner
untitled
untitled Für Apotheker
untitled
Schriftgröße ändern untitled Schrift größer

untitled
untitled
untitled

Welche Komplikationen können bei Herpesinfektionen auftreten?

Prinzipiell sind die Heilungschancen bei Herpesinfektionen gut. In wenigen Fällen kann der Krankheitsverlauf komplizieren werden.

Welche Komplikationen können bei Lippenherpes auftreten?

Lippenherpes ist zwar wenig attraktiv und schmerzhaft, aber in der Regel eher harmlos. Die Bläschen heilen normalerweise ab, ohne Narben zu hinterlassen.

Wichtig ist es, die Bläschen und Borken nicht zu berühren. Denn die Flüssigkeit in den Bläschen ist hoch infektiös und enthält Millionen von Viren. Wer die betroffenen Hautpartien mit den Fingern berührt, läuft leicht Gefahr, die Viren möglicherweise auf andere Körperstellen zu übertragen. Wer mit infizierten Fingern seine Augen reibt oder etwa Kontaktlinsen mit dem Speichel reinigt, der kann sich leicht eine Binde- und Hornhautinfektion mit bleibenden Schäden am Auge einfangen.

Denn ein akuter Genitalherpes zum Zeitpunkt der Geburt kann beim Baby schwerste Nervenschäden verursachen, die schlimmstenfalls lebenslange Behinderungen zur Folge haben. Wenn die Eltern nach der Geburt unter einem akuten Lippenherpes leiden, ist Vorsicht geboten. Sie dürfen dann ihr Kind auf keinen Fall küssen, weil die Viren mit dem Speichel übertragen werden können.

Welche Komplikationen können beim Genitalherpes auftreten?

Die Bläschen und Borken sollten nicht berührt werden, denn sie sind mit einer Flüssigkeit gefüllt, die Millionen von Viren enthält. Wer die betroffenen Hautpartien mit den Fingern berührt, läuft leicht Gefahr, die Viren möglicherweise auf andere Körperstellen zu übertragen. Bei einer Übertragung auf die Augen droht eine Binde- und Hornhautinfektion mit bleibenden Schäden am Auge.

Ein akuter Genitalherpes der Mutter zum Zeitpunkt der Geburt kann beim Baby schwerste Nervenschäden verursachen, die schlimmstenfalls lebenslange Behinderungen zur Folge haben. In diesem Fall wird eine Geburt per Kaiserschnitt empfohlen.

Bei wiederholtem Auftreten wird ab und zu auch der Harnleiter in Mitleidenschaft gezogen. Ernst zu nehmen ist das Virus auch, weil es als begünstigender Faktor für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs gilt.

Welche Komplikationen können bei Windpocken auftreten?

Windpocken verlaufen in der Regel gutartig. In seltenen Fällen können folgende Komplikationen auftreten:

  • Bakterielle Infektion der aufgeplatzten beziehungsweise aufgekratzten Bläschen
  • Lungenentzündung
  • Hirnhautentzündung
  • Für Schwangere, die zuvor keinen Kontakt mit dem Virus hatten, kann die Situation kritisch werden. Immerhin haben derzeit mindestens fünf Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter keine Antikörper gegen das Virus. Infiziert sich die werdende Mutter im ersten und zweiten Drittel der Schwangerschaft mit Windpocken, ist bei einem Viertel der Frauen auch das ungeborene Kind betroffen. Bei zwei Prozent der Feten entwickelt sich jedoch ein Varizellen-Syndrom mit schweren Organschäden. Häufig stirbt das Ungeborene bereits im Mutterleib. Die Schwangere selbst hat ein erhöhtes Risiko, eine Lungenentzündung zu bekommen, wobei die Sterberate bei etwa 40 Prozent liegt. Wenn sich die Mutter kurz vor oder kurz nach der Entbindung das Virus einfängt, bekommen etwa 30 Prozent der Neugeborenen eine lebensbedrohliche Infektion. Deshalb gilt: Falls eine Schwangere Kontakt mit Windpocken hatte, keine Antikörper hat oder nicht mehr sicher ist, ob sie als Kind Windpocken hatte, sollte sie innerhalb von 72 Stunden spezifisches Immunglobulin erhalten. Bricht die Krankheit trotzdem durch, sei eine Therapie mit Aciclovir in Erwägung zu ziehen.


Nach der ersten Infektion - also während der Windpocken - wandern einige Viren in die Nervenknoten nahe der Wirbelsäule. Dort halten sie sich im Allgemeinen über viele Jahre auf, ohne dass sie erneut für Schaden an der Haut sorgen. Meist erst im Erwachsenenalter ab etwa 50 Jahre werden diese Viren auf Grund einer Schwächung der körpereigenen Abwehrsystems erneut aktiv. Dann rufen sie erneut schmerzhafte Bläschen hervor, die der Volksmund Gürtelrose und der Fachmann Herpes zoster nennt.

Welche Komplikationen können bei der Gürtelrose auftreten?

Mitunter bleiben die durch das Virus verursachten Schmerzen auch dann bestehen, wenn die Bläschen der Gürtelrose (Herpes zoster) längst abgeklungen sind. Hervorgerufen wird eine solche postzosterische Neuralgie durch Schädigungen (Entzündungen?) der in dem erkrankten Hautareal gelegenen Nerven und Schmerzrezeptoren. Nerven- und Schmerzfasern werden dann ohne entsprechenden Reiz aktiviert. Die neuralgischen Schmerzen sind Komplikation Nummer eins des Herpes zoster. 10 bis 15 Prozent reagieren so stark auf Berührungsreize, dass sogar das Tragen von Kleidungsstücken unerträglich ist. Je älter der Patient, desto wahrscheinlicher ist eine Neuralgie nach der Gürtelrose: Bei den über 70-Jährigen sind bis zu 70 Prozent betroffen.

Man weiß heute, dass eine optimale Therapie mit antiviralen Arzneistoffen in der aktiven Virusphase, also innerhalb der ersten 72 Stunden, eine postzosterische Neuralgie verhindern beziehungsweise ihre Dauer erheblich verkürzen kann.

 

Artikel weiterempfehlen

wolf

untitled untitled
Lesen Sie auch
untitled
untitled
Welche Ursachen und Risikofaktoren haben Herpesinfektionen?

untitled

 

-
-
-
Nutzungsbedingungen | Impressum | Apothekenportal Zum Seitenbeginn  
-
© ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Berlin
Letzte Änderung: 16.12.2004