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Was hilft nicht-medikamentös gegen Herpesinfektionen?

Arzneimittel sind die eine Seite der Behandlung, bestimmte Verhaltensregeln rund um die Erkrankung die andere.

Was kann man zusätzlich zu Medikamenten gegen Lippenherpes tun?

Auf erste Anzeichen achten.

  • Hygiene ist das A und O. Um nicht mit den Fingern die Keime weiterzuverbreiten, das Virustatikum immer mit einem Wattestäbchen auftupfen.
  • Die wunden, schmerzhaften Stellen möglichst nicht mit den Fingern berühren, nicht kratzen oder Krusten entfernen.
  • Nichts, was mit den Lippen in Kontakt kommt, mit anderen teilen, wie Tassen, Gläser oder Handtücher.
  • Während der akuten Phase nicht küssen, auch Mütter ihre Babys nicht.
  • Auf keinen Fall Bläschenflüssigkeit mit den Fingern ins Auge bringen. Binde- und Hornhautinfektion drohen. Kontaktlinsen nur mit sauberen Fingern einsetzen.
  • In den Bergen oder am Meer die Lippen immer mit einem Fettstift inklusive UV-Schutz eincremen.
  • Bei großflächigem Befall ist der Gang zum Arzt angezeigt.

Was kann man zusätzlich zu Medikamenten gegen Genitalherpes tun?

  • Während des Ausbruchs von Bläschen muss auf Geschlechtsverkehr verzichtet werden.
  • Die Infektion muss fachmännisch vom Arzt behandelt werden. Nicht selbst "herumdoktorn".
  • Hygiene ist das A und O: Die wunden, schmerzhaften Stellen möglichst nicht mit den Fingern berühren, nicht kratzen oder Krusten entfernen.
  • Auf keinen Fall Bläschenflüssigkeit mit den Fingern ins Auge bringen. Binde- und Hornhautinfektion drohen. Kontaktlinsen nur mit sauberen Fingern einsetzen.

Was kann man zusätzlich zu Medikamenten gegen Windpocken tun?

  • Soweit das Kind das mitmacht, sollte es das Bett hüten.
  • Die Bläschen nicht aufkratzen, damit sie sich nicht entzünden.
  • Die Fingernägel kurz schneiden.
  • Luftige Kleidung anziehen, da enge Kleidung den Juckreiz verstärkt.
  • Erkrankten kann es helfen, sich in kalter Umgebung aufzuhalten. Wärme und Schweiß verstärken nämlich den Juckreiz.

Was kann man zusätzlich zu Medikamenten gegen Gürtelrose tun?

  • Die Infektion muss sofort innerhalb der ersten 72 Stunden fachmännisch vom Arzt behandelt werden, um eine postzosterische Neuralgie zu verhindern.
  • Hygiene ist sehr wichtig. Die wunden, schmerzhaften Stellen möglichst nicht mit den Fingern berühren, nicht kratzen oder Krusten entfernen.
  • Auf keinen Fall Bläschenflüssigkeit mit den Fingern ins Auge bringen. Binde- und Hornhautinfektion drohen. Kontaktlinsen nur mit sauberen Fingern einsetzen.

 

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Letzte Änderung: 16.12.2004