Was ist Herzinsuffizienz?
Eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) besteht, wenn der Herzmuskel nicht genügend Kraft hat, eine ausreichende Menge Blut in den Kreislauf zu pumpen.
Das Herz arbeitet nach dem
Prinzip einer Doppelpumpe. Die rechte Herzkammer pumpt das Blut,
das vom Körper kommt in die Lunge. Dort wird es mit Sauerstoff
angereichert. Die linke Herzkammer pumpt das sauerstoffreiche
Blut, das von der Lunge kommt, in den Körper.
Bei einer Herzinsuffizienz
staut sich das Blut vor der jeweiligen Herzkammer. Eine
Herzinsuffizienz beeinträchtigt die Funktion von Herz, Kreislauf,
Nieren und Skelettmuskulatur.
Die Herzmuskelschwäche ist
eine der häufigsten Erkrankungen in der inneren
Medizin.
Sie ist immer die Folge einer
bestehenden Krankheit. In 70 Prozent der Fälle entsteht sie durch
unzureichende Behandlung von Bluthochdruck oder einer
Durchblutungsstörung des Herzmuskels (koronare
Herzkrankheit).
In den Industrieländern
erkranken pro Jahr ein bis fünf Patienten auf 1000 Einwohner an
Herzinsuffizienz. Die Häufigkeit verdoppelt sich mit jedem
Lebensjahrzehnt.Männer sind
häufiger betroffen als Frauen.
Die Lebensqualität bei
Herzinsuffizienz ist stärker beeinträchtigt als bei den meisten
anderen chronischen, inneren Erkrankungen. Sie verschlechtert
sich zudem mit dem Fortschreiten der Krankheit. Der Verlauf der
Herzinsuffizienz ist vor allem bei höherem Schweregrad
ungünstig.
PaAn
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