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Wie kann die Behandlung von Herzinsuffizienz unterstützt werden?
Unterstützend wirken bei einer Herzinsuffizienz unter anderem vorsichtiges Bewegugstraining, salzarme Ernährung und der Abbau von Übergewicht.
- Durch vorsichtiges,
kontrolliertes und angepasstes Bewegungstraining kann die
Lebensqualität verbessert werden. Zu empfehlen ist der Beginn
des Trainings unter ärztlicher Aufsicht (Kur, stationäre oder
ambulante Rehabilitation, Herzsportgruppen), wo die optimale
Belastung für den Einzelnen gefunden wird.
- Vermeiden Sie
Giftstoffe. Wenig bis kein Alkohol, kein Nikotin
- Übergewicht bedeutet
auch Mehrarbeit für das Herz. Das Körpergewicht muss regelmäßig
unter den gleichen Bedingungen kontrolliert werden,
beispielsweise morgens nach dem Aufstehen. Eine Gewichtszunahme
kann auf eine vermehrte Wasseransammlung im Körper und einer
Verschlechterung der Krankheit hinweisen.
- Salz fördert die
Bildung von Wasseransammlungen! Deshalb muss auf eine salzarme
Kost (unter 6 g pro Tag) geachtet werden.
- Die meisten Patienten
mit Herzschwäche neigen zu Wasseransammlungen im Körper. Es ist
daher wichtig, die Trinkmenge zu begrenzen. Es sollten 1,5 bis
2 Liter am Tag nicht überschritten werden.
- Im Schlaf wird das
Herz durch leichte Hochlagerung des Oberkörpers entlastet.
Stellen Sie also das Kopfteil Ihres Bettes ein wenig nach
oben.
- Kaliummangel wird
durch Herzglykoside begünstigt und kann durch Therapie mit
Diuretika noch verstärkt werden. Symptome sind
Herzrhythmusstörungen, Muskelschwäche und Störung der
Nierenfunktion. Dem kann durch eine Kontrolle der
Serumelektrolyte vorgebeugt werden.
- Bei Patienten mit
Luftnot bereits unter Ruhebedingungen (NYHA-Stadium IV) hilft
die Zufuhr von Sauerstoff.
- Patienten mit einer
Herzinsuffizienz im NYHA-Stadium IV haben eine extrem schlechte
Prognose. Eine Herztransplantation kann ihre Überlebenschancen
deutlich verbessern.
PaAn
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