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Welche nichtmedikamentösen Therapieformen gegen Herzrhythmusstörungen gibt es?

Bei zu langsamer Herzschlagfolge kann das Einsetzen eines Herzschrittmachers angezeigt sein. Dieser setzt bei zu langsamen oder aussetzendem Eigenrhythmus des Herzens ein. Bei Vorhofflattern oder Vorhofflimmern kann durch einen kurzen Elektroschock in Kurznarkose eine "Kardioversion" am Herzen zur Rhythmisierung durchgeführt werden.

Bei lebensbedrohlichen zu schnellen Herzschlagfolgen kann ein implantierbarer Defibrillator (ICD) eingesetzt werden.

Heute tritt immer mehr die ablative Therapie mit Hochfrequenzstrom in den Vordergrund. Diese erfolgt im Rahmen einer elektrophysiologischen Untersuchung über einen Herzkatheter. Insbesondere bei zu schnellen Herzschlagfolgen, die von den Vorhöfen ausgehen, bei AV-Knoten-Reentry-Tachykardien sowie bei atypisch verlaufende Leitungsbahnen im Herzen kann mit hoher Erfolgsquote eine "endgültige Heilung" mittels Katheterablation erzielt werden.

Hat eine akute zu schnelle Herzschlagfolge zur Bewusstlosigkeit des Patienten mit nicht mehr tastbarem Puls geführt, wird er unverzüglich extern mittels eines Defibrillator kardiovertiert bzw. defibrilliert.

 

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Letzte Änderung: 13.12.2004