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Was sind Herzrhythmusstörungen?
Als Herzrhythmusstörungen bezeichnet man eine unregelmäßige, eine zu schnelle oder eine zu langsame Herzschlagfolge.
Das Herz als Hohlmuskel pumpt durch seinen regelmäßigen Herzschlag das Blut durch den Körperkreislauf. Für eine effektive Herzarbeit ist dazu beim Erwachsenen eine Frequenz zwischen 60 und 100 Schlägen pro Minute (in Ruhe) erforderlich. Diese Frequenz wird durch ein fein ausgewogenes System hormoneller, nervlicher und chemischer Steuerungsmechanismen des Körpers aufrechterhalten.
- Eine Tachykardie liegt vor, wenn die Herzschlagfolge beim Erwachsenen in Ruhe 100 Schläge pro Minute überschreitet.
- Eine Herzfrequenz von weniger als 60 Schlägen pro Minute wird als Bradykardie bezeichnet.
- Unter einer Arrhythmie versteht man eine unregelmäßige Herzschlagfolge.
- Eine Extrasystole ist ein außerhalb des normalen Herzrhythmuses zusätzlich ausgelöster Herzschlag.
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