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Gibt es Risikofaktoren für einen Heuschnupfen?

Die Anlage zu Heuschnupfen ist angeboren, aber Umweltfaktoren können den Ausbruch der Erkrankung begünstigen.

Die Veranlagung zu einer Allergie (Atopie) ist angeboren. Das Kind erbt von den Eltern meist auch den Grad der Ausprägung und den "Ort, an dem die Allergie auftritt", also an Haut, Nase, Augen oder Lunge. Das Risiko für eine Allergie ist verdoppelt, wenn ein Elternteil unter einer Allergie leidet, und vervierfacht, wenn beide Elternteile Allergiker sind.

Weiterhin spielt es eine Rolle, mit welcher Intensität ein Mensch Kontakt mit dem Allergie-Auslöser hat. Dabei kann ein intensiver Kontakt mit einem Allergie-Auslöser eine Allergie-Entwicklung fördern, aber auch eine Art Abhärtung bewirken und damit das Risiko dafür senken.

  • So haben Menschen ein doppelt so hohes Risiko, an einer Pollen-Allergie zu erkranken, wenn sie unmittelbar vor Beginn der Pollen-Saison geboren wurden und in den ersten Lebensmonaten intensiven Kontakt mit Pollen hatten.
  • Allergien treten generell bei der Landbevölkerung seltener auf als bei der Stadtbevölkerung.
  • In industrialisierten Ländern mit westlichem Lebensstil treten viel häufiger Allergien auf als in Entwicklungsländern.
  • Frühes Trinken von Kuhmilch im Kleinkinderalter förderte das Risiko für eine Neurodermitis.
  • Rauchen der Eltern erhöht das Auftreten von Atemwegserkrankungen der Kinder.
  • Häufiger Schnupfen in den ersten Lebensjahren schützt vor Asthma, häufige bronchiale Infekte fördern es.
  • Eine hohe Hausstaubmilben-Belastung in der Wohnung erhöht das Risiko für Asthma um Faktor fünf bis zehn.

Verwendete Literatur

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Letzte Änderung: 27.08.2003