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Woran erkennt ein Arzt Heuschnupfen?

Der Arzt kann verschiedene Testmethoden zur Diagnosestellung durchführen: den Hauttest, als Prick- oder Intrakutantest, den Bluttest als Rasttest oder den Provokationstest.

Der Arzt kann einen Prick- oder Intrakutan-Test durchführen.

Beim Prick-Test tropft er Lösungen verschiedenster Allergie-Auslöser auf die Unterarme des Patienten. Mit einer feinen Nadel ritzt er die Haut unter den Tropfen an, so dass etwas Lösung in die Haut eindringt.

Beim Intrakutan-Test spritzt er mit feinen Spritzen winzige Mengen der Lösungen in die Haut hinein. Bildet sich nach kurzer Zeit auf einem Testfeld eine Beule, wird sie als allergische Reaktion auf einen Allergie-Auslöser gewertet.

Für den RAST-Test nimmt der Arzt Blut ab. Das Blut wird im Labor auf Antikörper untersucht. Antikörper bildet der Mensch spezifisch auf jeweils einen einzigen Allergie-Auslöser. Finden sich entsprechende Antikörper gehäuft im Blut, ist eine Allergie wahrscheinlich.

Beim Provokations-Test sprüht der Arzt ein Nasenspray in die Nase, das einen Allergie-Auslöser enthält. Vor und nach dem Sprühen misst ein Gerät die Luftmenge, die durch die Nase zirkuliert. Besteht eine Allergie, schwillt die Nase durch das Spray zu und die Nasen-Atmung nimmt ab. Auch in ein Auge kann der Arzt die Lösung des Allergie-Auslösers tropfen. Liegt eine Allergie vor, rötet sich das Auge im Gegensatz zu dem zweiten nicht behandelten Auge.

Verwendete Literatur

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Letzte Änderung: 27.08.2003